| Erotik-
& Sex-Lexikon Z
Zölibat
Das Zölibat bezeichnet die Pflicht
der römisch-katholischen Geistlichen sowie von Mönchen
und Nonnen zur Keuschheit und Ehelosigkeit. Der Begriff entstammt
dem lateinischem Substantiv caelibatus = Ehelosigkeit Aus der Bibel
lässt sich der Zölibat nicht ableiten. Er hat aber seine
Ursprünge in der Ehelosigkeit von Jesus. Die Ehelosigkeit besass
schon im frühen Christentum einen hohen Wert, wurde aber erst
mit dem zweiten Laterankonzil von 1139 für alle Geistliche
verpflichtend. Dieser Beschluss wurde vom zweiten Vatikanischen
Konzil im Jahre 1965 nochmals bekräftigt.
Medizinisch gesehen gibt es bei Männern keine Hinweise darauf,
dass Enthaltsamkeit zu irgendwelchen negativen körperlichen
Auswirkungen führt. Aber es führt sicherlich auch zu keinen
besonders erwähnenswerten positiven Auswirkungen. Bei Nonnen
hat sich allerdings gezeigt, dass sie erheblich seltener an Gebärmutterhalskrebs
erkranken als die übrigen Frauen.
Zoomimik
Nachahmung tierischer Verhaltensweisen
vor oder während des Geschlechtverkehrs. Die Zoomimik ist eine
masochistische Neigung, die der Befriedigung durch Demütigung
und Unterdrückung dient. Der Masochist
lässt sich z.B. vom dominanten Partner wie ein Hund an der
Leine führen.
Zwitter
Es sind männliche wie weibliche Geschlechtsmerkmale
vorhanden. d.h. das Zwitter sowohl Eierstöcke als auch Hoden
haben kann. Einen Penis
und eine Gebärmutter, aber auch eine Gebärmutter aber
keine Vagina. Ein Zwitter kann auch über vollentwickelte männliche
wie weibliche Geschlechtsorgane haben was aber sehr selten ist.
Es gibt zahlreiche Zwischenstufen. Weibliche Zwitter können
eine normal ausgeprägte Vagina und normalen Busen auch einen
kleinen Penis haben. Männliche Zwitter mit hauptsächlich
männlichen Geschlechtsmerkmalen ist oft eine kleine Vagina
vorhanden.
Zoophilie
Geschlechtsverkehr mit Tieren.
Auch Sodomie
genannt. |