| Erotik-
& Sex-Lexikon T
Tantra
Ähnlich dem Kamasutra ist auch das Tantra
eine altindische Liebeslehre.
Taschenbilliard
Durch die Hosentaschen hindurch masturbieren.
Terry Popers
Terrys nennt man im englischen weibliche
Teens (Mädchen, die von 16 bis 19 Jahre alt sind). Männer,
die mit ihnen ins Bett gehen, bezeichnet man als Terry Popers.
Thailändisch
Auch Thai-Massage genannt. Die Frau massiert
den Körper des Mannes mit ihrem Körper.
Tittenfick
Der Penis wird zwischen den Brüsten
der Frau gerieben uns so zum Orgasmus gebracht.
Transsexualität
Fühlen und Bewusstsein eines Menschen
sind nicht identisch mit dem aktuellen Geschlecht.
Transvestismus
Ein Mann oder eine Frau, die versucht
in die Rolle der Frau bzw. Mann zu schlüpfen. In der Regel
ist damit eine sexuelle Erregung verbunden bzw. wird dadurch ausgelöst.
Natürlich sind Transvestiten nicht automatisch schwul oder
lesbisch. Im Gegensatz zu Transsexuellen wollen Transvestiten ihr
körperliches Geschlecht nicht ändern.
Tripper, Gonorrhoe
Die Gonorrhoe ist weltweit verbreitet
und die häufigste Geschlechtskrankheit überhaupt. Beide
Geschlechter erkranken in gleicher Häufigkeit und zwar bevorzugt
im jüngeren Erwachsenenalter.
Personen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern haben ein
erhöhtes Erkrankungs-risiko.Die Gonorrhoe ist eine durch Bakterien
hervorgerufene Geschlechtskrankheit. Neben der Bezeichnung Gonorrhoe,
die aus dem Griechischen stammt und "Samenfluss" bedeutet,
ist die Bezeichnung Tripper gebräuchlich, die von dem niederdeutschen
drippen = tropfen abgeleitet ist. Beide Bezeichnungen deuten auf
charakteristische Symptome hin.
Die Gonorrhoe ist bereits seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar seit
Jahrtausenden, bekannt. Vor der Entwicklung der Antibiotika, also
vor 1929, stellte sie ein sehr ernst zu nehmendes gesundheitliches
Risiko dar, und zwar besonders für Frauen. Viele Männer
infizierten sich bei Prostituierten mit der Gonorrhoe und gaben
die Infektion, oft genug unbemerkt, an ihre Ehefrauen weiter. Dies
geschah besonders oft in den Flitterwochen, woher auch die Bezeichnung
der Honey-Moon-Disease stammt. Für die Frauen bedeutete dies
ein doppeltes Risiko. Zum einen bestand die Gefahr einer dauerhaften
Unfruchtbarkeit, zum anderen die Gefahr, die Infektion bei der Geburt
auf das Kind zu übertragen, was dann zum Krankheitsbild der
Gonoblennorrhoe, einer eitrigen Bindehautentzündung des Neugeborenen
führt.
Die Therapie besteht in der Gabe von Antibiotika.
Im Gegensatz zu einigen anderen Infektionskrankheiten, die eine
lebenslange Immunität hinterlassen, kann man mehrmals an einer
Gonorrhoe erkranken. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 2
und 5 Tagen.
Gonorrhoe des Mannes
Bereits 1 bis 3 Tage nach der Ansteckung kommt es zu einer Rötung
und Schwellung der Harnröhrenmündung mit Brennen beim
Wasserlassen sowie einem anfangs wässrigen, später schleimig-eitrigen
Ausfluss. Unbehandelt kann sich die Infektion weiter ausbreiten.
Nach 2 - 3 Wochen bemerkt der Patient dann dumpfe Schmerzen am Damm
sowie in der Blasengegend als Zeichen einer Beteiligung der Prostata.
Greift die Entzündung auf den Nebenhoden über, kommt es
zu einer Rötung, Schwellung sowie Druckschmerzhaftigkeit des
Nebenhodens bzw. Hodens bei allgemeinen Krankheitsgefühl sowie
Fieber. Es besteht die Gefahr einer späteren Unfrucht-barkeit.
Gonorrhoe der
Frau
Bei der Frau verläuft die Gonorrhoe häufig wesentlich
milder als beim Mann und wird daher oft gar nicht bemerkt und dementsprechend
auch nicht behandelt. Die Folge davon ist dann eine chronische Gonorrhoe.
Wenn Beschwerden auftreten sind dies meist Schmerzen beim Wasserlassen
und ein häufiger Harndrang als Zeichen einer Entzündung
von Harnröhre und -blase sowie ein wässriger Ausfluss
infolge einer Entzündung des Gebärmutterhalses. Während
der Menstruation besteht die Gefahr eines Übergriffes der Infektion
auf die Gebärmutter, die Eileiter sowie die Eierstöcke,
was zu einer bleibenden Sterilität führen kann.
Die Infektion kann auch auf die Schleimhaut
des Rektum, also des Enddarmes, sowie auf die Bartolinischen Drüsen
mit der Gefahr einer Abszessbildung übergreifen.
Bei beiden Geschlechtern besteht die Möglichkeit
der Ausbreitung der Erreger mit dem Blut, die allerdings sehr selten
ist. Die Folge davon können sein:
Gelenkentzündung mit Befall der
Sehnenscheiden
Entzündung von Bindehaut und Regenbogenhaut des Auges
Entzündungen von Herzinnenhaut und Herzbeutel
Entzündung der Haut mit Bildung von schmerzhaften Pusteln.
Trockenpoppern
Sie solange bumsen bis sie nicht mehr
kann.
Tubensterilisation
Sterilisation bei Frauen
Bei einer Sterilisation wird in Vollnarkose
der Weg durch die Eileiter unterbrochen. Die Operation kann stationär
durchgeführt werden, wird aber in zunehmendem Masse ambulant
vorgenommen. In den meisten Fällen wird die Sterilisation mit
Hilfe eines minimal invasiven Eingriffes, der Laparoskopie (Bauchspiegelung)
durchgeführt. Die Eileiterunterbrechung kann aber auch im Rahmen
einer anderen Bauchoperation nach vorheriger Absprache - z.B. bei
einem Kaiserschnitt erfolgen.
Methoden:
- Verschluss durch einen Clip
- Verschweissen durch Hitze (Thermokoagulation)
- Durchtrennen der Eileiter
Die Sterilisation hat keinerlei Auswirkungen
auf den Hormonhaushalt, den Menstruationszyklus oder den Sexualtrieb.
Das Ei wird in den Tuben vom Gewebe aufgenommen.
Alle Methoden der Sterilisierung sind praktisch nicht mehr rückgängig
zu machen. Eine Refertilisierung ist in Abhängigkeit der Methode
nur unter langwierigen mikrochirurgischen Eingriffen möglich,
und auch dann gelingt es nur in wenigen Fällen.
Tunnelspiel
Spiele, die, wenn sie einmal begonnen
haben, nicht abgebrochen werden können (z.B. Auftragen von Rheumasalbe
auf Genitalien). Das Spiel gleicht also für die Beteiligten der
Durchschreitung eines Tunnels. |