| Erotik-
& Sex-Lexikon S
Sadismus
Unter Sadismus versteht man die Tatsache,
dass ein Mensch sexuelle Befriedigung dadurch erfährt, dass
er einen anderen Menschen oder mehrere seelisch und/oder körperlich
demütigt und quält. Beim Masochismus besteht die sexuelle
Lust darin, seelisch und/oder körperlich gedemütigt und
gequält zu werden.
Der Begriff des Sadismus ist auf den französischen Schriftsteller
Francois Marquis de Sade ( 1740-1814) zurückzuführen.
Er schrieb eine Reihe von psychologisch aufklärenden Romanen
mit obszönem Inhalt.
Sado-Masochismus
Ein Begriff, der die gemeinsamen Komponenten
des Sadismus und Masochismus vereint. Die sadomasochistischen Praktiken
beinhalten zum grossen Teil dominante, aber auch devote Elemente
- häufig die Unterwerfung des einen Sexpartners unter den anderen.
Sadisten empfinden Erregung/Befriedigung, wenn sie anderen Schmerzen
zufügen. Masochisten, wenn ihnen Schmerzen zugefügt werden.
In einer Sado-Maso-Beziehung ist der Sadist dominant, der Masochist
devot (unterwürfig).
S/M wurde nach den Schriftstellern Donatien Aplonse François
Marquis de Sade und Leopold von Sacher-Masoch benannt, die sich
mit Schmerz, Lust und sexueller Unterwerfung befassten.
S/M-Praktiken sollten nicht (ausschliesslich) von Anfängern
ausgeübt werden. Wichtig ist, dass man die Grenzen kennt. Oft
wird ein Passwort vereinbart, das eindeutig zu verstehen gibt wann
der Devote aufhören will. Ein "nein" oder "aufhören"
eignen sich als Passwort schlecht, da diese Wörter meist nicht
wirklich so gemeint sind. Bekannte Wörter sind "Mayday"
oder "Kühlschrank".
Safe, Sane, and Consensual (SSC)
Sicher, gesund und einvernehmlich. Grundregel
der sadomasochistischen Subkultur.
Scat
Engl. für Spiele mit Kot.
Scheidenkrampf
Oft psychisch bedingter Krampf der Scheiden-,
Beckenboden- und Oberschenkelmuskulatur, der durch einen von der
Frau ungewollten Sexualverkehr ausgelöst wird. Ursachen können
schlechte Erfahrungen mit der Sexualität, Angst vor Schmerzen
oder falsche Erwartungen vom Geschlechtsverkehr sein.
Scheidenspülung
Scheidenspülungen sind als Verhütungsmethode praktisch
unwirksam. Früher wurden sie von einigen Frauen angewendet
in der Hoffnung, die Samenzellen wegzuspülen, bevor diese Gelegenheit
haben, in die Gebärmutter hinaufzuschwimmen. Spermien sind
aber zu schnell und erreichen die Gebärmutter u.U. noch bevor
die Scheidenspülung vorgenommen wird. Gerade in der Zeit des
Eisprungs verändert sich der Schleim so, dass die Samenzellen
ohne Hindernisse nach oben gelangen können.
Schinkenspalten
siehe auch Analverkehr
Schnackseln
österr. für Ficken
Schwangerschaftsanzeichen
Hinweise, die auf eine Schwangerschaft
hindeuten und ohne apparativen Aufwand gefunden werden können,
kann man in unsichere, wahrscheinliche und sichere Schwangerschaftszeichen
unterteilen:
Unsichere Schwangerschaftszeichen:
stellen Veränderungen des Allgemeinbefindens dar, wie Übelkeit,
Erbrechen, Appetitstörungen (z.B. abnorme Essgelüste)
oder Schwindel.
Wahrscheinliche Schwangerschaftszeichen:
finden sich als Veränderungen der Genitalorgane, wie die ausbleibende
Monatsblutung (Amenorrhoe), Vergrösserung von Gebärmutter
und Brustdrüse oder eine verstärkte Pigmentierung des
Warzenhofes an der Brustwarze.
Sichere Schwangerschaftszeichen gehen
vom Kind selbst aus, wie kindliche Herztöne, Kindsbewegungen
oder bereits sehr früh in der Schwangerschaft die Erhöhung
der Basaltemperatur durch hormonelle Veränderungen.
Schwedisch
Schwedisch bedeutet, dass die Frau den
Penis des Mannes an der Wurzel so anfasst, dass die Vorhaut straff
zurück gezogen wird. Das bewirkt, dass der Mann schneller zum
Orgasmus kommt.
S-Cup
In der Vergangenheit immer mal wieder
öffentliche Rekordversuche, bei denen Frauen mit mehreren hundert
Männern am Stück Geschlechtsverkehr hatten.
Smegma
Ist die medizinische Bezeichnung für
die Substanz, die sich unter der Vorhaut bei mangelnder Hygiene
bei Jungen oder Männern ansammeln kann. Smegma kann Peniskrebs
auslösen.
Serbisch
Gespielte Vergewaltigung
Die Frau wird dabei niedergeworfen, der Mann drückt ihr die
Fussgelenke über den Kopf und dringt mit vollem Gewicht in
sie ein.
Sodomie
Sexualität mit Tieren. Diese gibt
es solange es Menschen gibt. Fast immer wurde dieses Tun gesellschaftlich
geächtet und meist mit strengen Strafen belegt. Auf französisch,
bedeutet Sodomie auch Analverkehr oder Analsex.
Spanisch
Zwischen den Brüsten. Die Brüste
der Frau müssen entsprechend gross sein. siehe auch Mammakoitus
Sperma-Samen.
Weissliche Flüssigkeit. Als Sperma
bezeichnet man alle Bestandteile des Ejakulats
wie Spermien (reife Samenfäden) und die Absonderungen aus Prostata,
Cowperschen Drüsen sowie Samenbläschen (u.a. 90 Prozent
Wasser, Eiweiss, Fett, Fructose wird im Samenbläschen produziert
und ist für Lebensfähigkeit der Spermien wichtig). Pro
Ejakulation ergiessen sich ca. 3-5 ml Sperma, die mit ca. 45 km/h
aus dem Penis geschleudert werden. Pro ml Sperma sind einige Millionen
Spermien enthalten. Im Laufe eines Lebens ergiesst ein Mann ca.
12-15 Liter Sperma (abhängig von der Intensität des Sexuallebens).
Stalking
Vom englischen to stalk = belästigen,
hinterherlaufen. eine exzessive Belästigung, Bedrohung und/oder
Verfolgung eines Menschen.
STD
Abkürzung für "Sexually
Transmited Diseases", auf deutsch sexuell übertragbare
Krankheiten. Dieses Kürzel wird auch in Deutschland immer häufiger
verwendet. Bei den STD handelt es sich um Erkrankungen, die durch
Bakterien, Parasiten, Pilze, Protozoen, oder Viren ausgelöst
werden. Die Übertragung erfolgt überwiegend oder ausschliesslich
durch Geschlechtsverkehr oder engen körperlichen Kontakt. Gelegentlich
ist auch eine zusätzliche, nicht sexuelle Übertragung,z.B.
durch Blutübertragungen möglich.
Sterilität
Unfruchtbarkeit infolge von Veränderungen
an den Fortpflanzungsorganen, z.B. bei Missbildungen, nach Entzündungen
oder nach operativen Eingriffen.
Sterilisation
Sterilisation des Mannes (Vasektomie)
Bei der Vasektomie werden unter Lokalanästhesie, die Samenleiter
in einem kleinen meist ambulanten Eingriff unterbunden und durchtrennt
(= Vasektomie) und somit die Unfruchtbarkeit des Mannes ausgelöst.
Die Zeugungsfähigkeit bleibt aber noch etwa 3 Monate bestehen,
da sich etliche befruchtungs-fähige Samenfäden noch in
dem Gangsystem und in der Samenblase halten können. In dieser
Zeit muss unbedingt weiterhin normal verhütet werden. Eine
spätere Nachuntersuchung stellt fest, ob noch Spermien austreten
und erst bei negativem Befund gilt der Mann als unfruchtbar. Eine
Ejakulation beim Orgasmus erfolgt dennoch. Das Ejakulat besteht
dann aus der in der Prostata gebildeten Flüssigkeit. Insofern
hat eine Sterilisation keinerlei Auswirkung auf die Qualität
der Sexualität und auf den Hormonhaushalt des Mannes.
Im Gegensatz zur Sterilisation der Frau ist
die Möglichkeit, die Samenleiter mikrochirurgisch irgendwann
wieder zu vereinigen einfacher. Allerdings sinkt die Erfolgsaussicht
einer Refertilisierung (Wiederfruchtbarmachung), je länger
die Sterilisation zurückliegt.
Sterilisation
der Frau
siehe Tubensterilisation
Swingen
Vom engl. to swing = schwingen. Paare,
die gemeinsam - meist in Clubs oder auf Swinger-Partys usw. die
Partner tauschen.
Link: Young Dreams, Swinger
Community für junge Paare bis 35.

Syphilis
Nach zehn bis 90 Tagen entsteht an der
Eintrittsstelle des Bakteriums ein schmerzloses Knötchen. Bildet
es sich in der Vagina oder im Rektum, bleibt es oft unbemerkt. Das
Knötchen heilt nach einiger Zeit von selbst ab, was die Betroffenen
glauben lässt, sie wäre geheilt. Tatsächlich breitet
sich der Erreger nun in der Blutbahn aus. Nach einigen Wochen tritt
ein nicht-juckender Hautausschlag auf. In diesem Stadium kann es
auch zu büschelweisem Haarausfall kommen. Wenn sich der Ausschlag
zurückgebildet hat, beginnt die dritte und gefährlichste
Phase: Hierbei können Schädigungen an Augen, Blutgefässen
oder sogar am Hirn auftreten. Manchmal führt die Krankheit
sogar zum Tod. Syphilis ist zwar mit Penicillin-Injektionen behandelbar,
die Organschäden bleiben bei spät einsetzender Therapie
allerdings irreparabel. |