| Erotik-
& Sex-Lexikon L
Lambitions-Akt
Begriff für das Lecken an verschiedenen
Körperstellen auch intime Stellen.
Lendengrübchen
Sie werden als Merkmale eines erotischen
weiblichen Körperbaus geschätzt.
Lendengrübchen sind zwei weiche Vertiefungen im Rücken
von meist jungen Frauen, die wenige Zentimeter links und rechts
der Wirbelsäule liegen. Sie bilden mit der Mitte der Gesässspalte
und dem Grübchen unterhalb des letzten Wirbelfortsatzes einen
auf dem Kopf stehenden Rhombus.
Levirat
(lat. levir = Schwager) Schwagerehe, eine
Ehe- bzw. Familienform, in der Witwen und deren Kinder duch den
Bruder des verstorbenen Mannes versorgt und geschützt werden.
Sie bildete sich historisch beim Übergang von der Gruppenehe
in der Sippe zur Mehrgenerationenfamilie und Einzelfamilie heraus.
Im jüdischen Brauchtum früherer Zeiten hatte das Levirat
auch folgende Bedeutung: Wenn ein Ehemann starb, ohne Kinder zu
hinterlassen, so war es Aufgabe seines Bruders, die Witwe zur Frau
zu nehmen und den erstgeborenen Sohn als rechtmässigen Erben
aufzuziehen. Eine jüdische Frau heiratete also nicht nur ihren
Mann, sondern dessen ganze Familie.
Libido
Sexuelles Verlangen, Lust und Begierde
nach körperlicher Liebe. Häufig verbindet man die Libido
auch mit spontaner Lust, wobei die sexuelle Reize so stark sind,
dass der Ort oder die Zeit kaum Bedeutung hat.
Durch psychische Probleme, Stress, Krankheiten, Schwangerschaft
und Geburt kann es sowohl zu einer extremen Steigerung der Libido
kommen oder aber zu einem Erlahmen. Im Alter erlischt meist auch
die Libido, langsam und parallel mit dem Alterungsprozess.
Liebeskummer
Fast alle Menschen werden im Laufe ihres
Lebens einmal oder mehrmals das Opfer von Liebeskummer. Normalerweise
würde man in einem solchen Fall von einer epidemischen Erkrankung
sprechen. Aber merkwürdigerweise wird diese teilweise schlimme
psychische Ausnahmesituation in der Medizin kaum zur Kenntnis genommen.
Dabei sind die Folgen von echtem Liebeskummer teilweise dramatisch,
bis hin zu schweren körperlichen Erkrankungen oder sogar Selbstmord.
Ausserdem wird in den Medien immer wieder von Fällen berichtet,
in denen Betroffene nicht nur sich selber, sondern die ganze Familie
einschliesslich der Kinder getötet haben.Es gibt auch viele
Fälle, in denen sich ein Mensch in einen anderen verliebt,
ohne dass es zu irgendeiner Art von Beziehung gekommen ist. Hin
und wieder weiss der oder die Betroffene nicht einmal von den Gefühlen
des anderen. Derartiges Liebesleid kann bis hin zum Stalking
führen und eindeutig zwanghafte Züge annehmen und damit
behandlungsbedürftig werden.
Dieses Gefühl
der Liebe, oder wie immer man es auch nennen mag. ist oft so stark,
dass es jedes rationales Handeln überdeckt und für Aussenstehende
zu unbegreiflichem Verhalten, wie Hingabe, Selbstaufgabe, Opferbereitschaft
u.ä. führt. Wird dieses Gefühl jeweils erwidert,
ist es oft mit ungeheurem Glücksgefühlen, innerer und
äusserer Zufriedenheit sowie grosser Ausgeglichenheit verbunden.
Oft ist die Liebe zu einem anderen Mensch für Dritte unbegreiflich,
da sie oft Bildungsschranken, soziale Schranken, Alter und Vermögen
völlig ignoriert.
Liebe kann dem Mensch aber, neben den
vielen positiven Aspekten dieses Gefühls, leider auch regelrecht
zerstören. Dann kann man von krankhafter Liebe sprechen. Meist
ist Liebe ausserdem mit intensiver Sexualität gepaart. Entzieht
der eine Partner dem anderen seine Liebe, so wird der Verlassene
fast immer von Liebeskummer betroffen.
Lolita
Bezeichnet eine sehr junge, sehr erotische
und sexuell interessante und interessierte Frau. Übt besonders
auf ältere Männer einen starken Reiz aus, die grenze zur
Pädophilie
ist dabei fliessend.
Lubrekation
Das Feucht-Werden der Vagina
bei sexueller Erregung.
Lusttropfen
Tritt bei grosser Erregung vor dem eigentlichen
Orgasmus
aus dem Glied.
Lutschkomplex
Der Zwang, an Dingen zu lutschen. Es geht
einzig und allein um die Befriedigung des Lutsch-Bedürfnisses. Der
Lutschkomplex ist auf die orale Phase der Kindheit zurückzuführen.
Im Unterbewusstsein besteht immer noch der Drang, Dinge in den Mund
zu nehmen. So befriedigen Handlungen wie Rauchen oder Küssen, aber
auch das Saugen und Lecken an Brustwarzen oder Genitalien manchmal
unbewusst diesen Trieb. |