| Erotik-
& Sex-Lexikon H
Hanky-Code
Vom Englischen hanky = Taschentuch. Erkennungszeichen
für die unterschiedlichen Vorlieben und Neigungen von SasomasochistInnen.
Der Ursprung kommt aus der Schwulenszene. Generell gilt:
Aktive haben das Hanky in der linken Hosentaschen.
Passive in der Rechten.
Die geläufigsten Farben:
Orange, alles geht
Hellblau, Oralverkehr
Rot, Fisting
Oliv, Militärspiele
Anthrazit, Gummifetish
Senffarben, Foodfetisch
Gelb, Natursekt
Braun, Spiele mit Kot
Weiss, Anfänger
Schwarz, harter SM
Grau, Bondage
Rose, Spanking
Violet, Piercing
Dunkelblau, Analsex
Harems-Komplex
Häufig vorkommende Männerfantasie,
die sich auf den orientalischen Harem bezieht. Ein Harem war im
Orient das Heer der Frauen und Gespielinnen von Scheichs und Fürsten.
Diese durften als einzige mit den Frauen den Geschlechtsverkehr
vollziehen.
Aus dem Harems-Komplex heraus entwickelt sich bei Männern der
Wunsch, im Mittelpunkt zu stehen und mit mehreren Frauen gleichzeitig
Sex zu haben. Eine normale Zweierbeziehung wird für den Mann
unmöglich, da er hierbei keine Befriedigung mehr findet.
Heavy
Petting
Gegenseitige Masturbation bis zum Höhepunkt.
Hetäre
Im alten Griechenland bezahltes Mädchen,
das selbständig oder in Bordellen Prostitution betrieb. Die
Dirnen gehörten zum täglichen Leben. Der berühmte
Redner Demosthenes soll gesagt haben:"Wir haben Dirnen zu unserem
Vergnügen, Nebenfrauen für den täglichen Bedarf,
Gattinnen, um uns legitime Kinder zu schenken und den Haushalt zu
leiten."
Auf unterster Stufe standen die Dikteriaden.
Sie lebten in öffentlichen Freudenhäusern. Sie Auletriden
nahmen als Flötenspielerinnen und Tänzerinnen an Festgelagen
teil und erfreuten die Gäste mit ihren körperlichen Reizen.
Eine gehobene Form war die Hetäre als bezahlte Partnerin eines
wohlhabenden und hochgestellten Mannes. Sie war meist nicht nur
schön, sondern auch gebildet und künstlerisch bewandert;
es gab spezielle Schulen für diese Damen. Durch ihre engen
Beziehungen zu Staatsmännern, Heerführern, Künstlern,
Dichtern und Philosophen gehörten viele von ihnen zu den reichsten
und mächstigsten Damen der Stadt. Einige sind berühmt
geworden und durch die reichhaltige Literatur auch dokumentarisch
belegt (die Hetärengespräche des Lukian, die Hetärenbriefe
des Alkiphron, etc.). Auf diese Weise sind uns viele Geschichten
von Hetären überliefert.
Heterosexuell
Sexuelle Ausrichtung zum anderen Geschlecht.
abk. Hetero
Hoden
sprachlich verwandt mit "Haut",
"Hülle", gr. "orchis", lat. "testis"
Männliche Keimdrüsen der die männlichen Geschlechtszellen,
also die Spermien
und das Geschlechtshormon Testosteron gebildet werden.Die Grösse
des Hodens spielt für die Qualität des Spermas und damit
die Potenz eines Mannes keine Rolle. Allerdings können Verletzungen
oder Krankheiten (z.B. Mumps im Kindesalter) zu Hodenschädigungen
und Zeugungsunfähigkeit führen.
Hodensack
Der Hodensack oder Scrotum ist eine Hauttasche,
die durch ein bindegewebiges Septum in zwei Hälften geteilt
wird. In diesem befinden sich Hoden und Nebenhoden. Die im Vergleich
zum Inneren der Bauchhöhle ca. 2-4 °C niedrigere Temperatur
im Hodensack ist eine unerlässliche Bedingung für die
Samenbildung.
Homosexuell
Die sexuelle Ausrichtung und Liebe zum
gleichen Geschlecht. Männer werden als schwul und Frauen als
lesbisch bezeichnet. www.gay-show.ch
Hörigkeit
Sexuelle Unterwerfung an einen anderen
Menschen. Hörige Menschen verfügen oft nur über einen
schwachen oder gar keinen eigenen Willen und sind froh wenn ihnen
der Sexualpartner den Weg weist.
Bei Männern kommt das hörig sein seltener vor, in den
meisten Fällen sind die Frauen den Männern hörig.
Ist jedoch ein Mann extrem masochistisch veranlagt, unterwirft er
sich häufig einer Domina,
um Befriedigung zu finden.
HWG
Kürzel für "häufig
wechselnder Geschlechtsverkehr", eine gängige Formulierung
aus Polizeiberichten. Die Abkürzung bezieht sich fast immer
auf Frauen. Unter "Person mit HWG" ist eine Prostituierte
zu verstehen. |