| Erotik-
& Sex-Lexikon A
a2m
Anal to Mouth. Der Penis wird direkt aus
dem After in den Mund genommen.
Abartigkeit
Umfasst alle Formen des menschlichen Sexualverhaltens,
die von den geläufigen Normen oder der normalen Sexualität abweichen.
Abartigkeit lässt sich in folgende Bereiche unterteilen: Den Bereich
der Variationen, die zwar von den normalen Normen abweichen, aber
trotzdem nicht als negativ beurteilt werden. Hierzu gehören ausgefallene
Positionen beim Geschlechtsverkehr oder besondere Vorspielvarianten.
Der zweite Bereich ist die Deviation, die ebenfalls nicht als negative
Abartigkeit anzusehen ist. Zur Deviation
gehören solche Sexualformen, die nicht unmittelbar den partnerschaftlichen
Geschlechtsverkehr als Mittelpunkt haben. Vielmehr zählen hierzu
sexuelle Spielarten, die nicht regelmässig ausgeführt werden, wie
zum Beispiel Oral- oder Anal-Verkehr. Aber auch Sexualformen wie
Homosexualität,
die auf einer eher gefühlsmässigen Ebene ablaufen, gehören zu Deviation.
Als dritter Bereich gilt der Begriff Perversion. Bei dieser Form
der Abartigkeit unterliegt die sexuelle Handlung einem inneren Zwang.
Durch diesen Zwang wird jede andere Form der Sexualität ausgeschlossen.
Eine feste Partnerschaft wird für den pervers Veranlagten schwer,
wenn nicht sogar unmöglich.
Abrichten
Ein Begriff aus dem Bereich der sadomasochistischen
Sexualität. Um selbst grösstmögliche Befriedigung zu finden, macht
sich eine Person eine andere durch Bestrafen, Demütigung oder ähnliche
sadistische Techniken gefügig. Oftmals sind die Bestraften masochistisch
veranlagte Menschen, die es geniessen, in dieser demütigenden Position
ihre sexuelle Lust auszuleben.
Accessoires
Zubehör, das auf nackter Haut besonders
erotisch wirkt und bestimmte Stellen am Körper hervorheben soll.
Als Zubehör gelten Schals, Bauch- und Fusskettchen, Strumpfbänder,
Gürtel, Handschuhe und anderer Schmuck jeglicher Art. Zu den erotischen
Accessoires zählen aber auch Peitschen, Ketten oder ähnliche Requisiten,
wie sie oft bei sado-masochistischen Spielen und von Dominas
benutzt werden und manchmal nur der "Show" dienen.
Adamiten
Die Adamiten waren eine christliche Sekte
in Nordafrika. Bei den Versammlungen zogen sich die Mitglieder aus
und hatten Sex in Gegenwart der anderen.
Adamsapfel
Kehlkopf des Mannes. Er gehört zu den männlichen Geschlechtsmerkmalen.
Während der Pubertät vergrössert sich der Kehlkopf
und ist für den Stimmbruch verantwortlich.
Adonis
Aus der griechischen Sage ein besonders schöner Jüngling.
Adspektprostitution
( lat. adspectus = Anblick)
Vorführung sexueller Handlungen bis hin zum Geschlechtsverkehr.
Ein schon im Altertum bekannter Brauch, der in manchen Bordellen,
Sexclubs oder ähnlichen Einrichtungen praktiziert wird. Meist
werden die Zuschauer zunächst nicht selbst aktiv, sondern lassen
sich durch den Anblick der vorgeführten Szenen sexuell erregen
und einstimmen, ehe sie dann entweder noch an Ort und Stelle mit
den dort vorhandenen Mädchen oder erst zu Hause ihre Befriedigung
suchen. Die Darsteller sehen sich als erotische Schauspieler und
stehen oft auch als Prostituierte zur Verfügung.
Aicken
Mehr Infos zum Thema "FICKEN"
unter: www.ficken.ch
Aids
Acquired Immuno-Deficiency Syndrome =
erworbene Immunschwäche. Infektion mit dem HIV-Virus. Einmal
ausgebrochen, endet die Krankheit tödlich.
Übertragung: Wenn Sperma, Scheidenflüssigkeit oder Blut
eines Menschen mit HIV direkt in die Blutbahn eines andern gelangen,
besteht ein hohes Übertragungsrisiko. Kurz, durch ungeschützten
Geschlechtsverkehr (anal oder vaginal) oder Spritzentausch. Da die
Haut in After/Scheide und an der Eichel sehr fein und das darrunterliegende
Gewebe sehr stark durchblutet ist. Beim Verkehr entstehen häufig
kleinste Verletzungen, die mit blossem Auge nicht erkennbar sind.
Jedoch für eine HIV-Übertragung ausreichen. Obwohl Speichel
eine HIV-Hemmende Wirkung hat, kann eine Infektion über den
Mund nicht ganz ausgeschlossen werden.
Die zentralen Botschaften des Safer Sex heissen also:
Beim Geschlechtsverkehr immer Kondome benützen.
Nicht in den Mund abspritzen. Mehr Infos zum Thema Aids unter: www.aids.ch
Androgyn
Bezeichnet man Menschen, die sich durch
ihr Äusseres nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen lassen.
Analerotik
Die Begeisterung für den Po ist so
alt wie der Sex und hat ebensoviele Gesichter wie gute Gründe.
Erstens laufen am Hintern zahlreiche Nerven zusammen, die die Berührung
durch Kneten, Streicheln oder Massieren zu einem grossen Vergnügen
machen; und zweitens weckt die Betrachtung eines wohlgeformten Gesässes
bei Männern wie Frauen archaische Instinkte. Dabei vergessen
Männer häufig, dass der weibliche Po nur deshalb beim
Gehen so schön wackelt, weil bei Frauen die Oberschenkelknochen
nicht exakt parallel zum Rückgrad verlaufen.
Analverkehr
Der Penis
wird bei dieser Praxis sanft in den Anus eingeführt und der Verkehr
wird anal statt vaginal vollzogen. Die Anal-Region ist eine feinnervige
erogene Zone, die bei Stimulation oft äusserst lustempfindlich reagiert.
Bei vielen Menschen besteht allerdings eine anerzogene Hemmschwelle
in Bezug auf den Analverkehr - der After gilt als sexuelle Tabuzone.
Sind diese Hemmungen erst einmal überwunden, kann der Analverkehr
für beide Partner eine völlig neue sexuelle Erfahrung mit einem
erhöhten Lustgewinn darstellen. Allein durch die Enge der Anal-Öffnung
erhöhen sich die Reize auf die Lustnerven beider Partner. Immer
mehr Menschen nutzen in einer Phase der sexuellen Entdeckung diese
neuen Erfahrungen. Da die Afterregion selbst bei Erregung nicht
über eine natürliche Feuchtigkeits-Produktion verfügt, sollten die
Partner immer Gleitcreme benutzen, um ein Eindringen zu erleichtern
und sich gleichzeitig vor schmerzhaften Irritationen zu schützen.
Der Mann sollte dabei ganz tief eindringen, da sonst das Sperma
leicht hinauslaufen kann. Durch diese "Rückbefruchtung"
werden 8 % der Frauen trotz Analverkehr schwanger.
Siehe auch unter: www.anal-ficker.ch
Anilingus
Lecken am After.
Anorgasmie
Ausbleiben des sexuellen Höhepunktes.
Die Anorgasmie ist die schwerste Orgasmusstörung. Bei wiederholtem
oder ständigem Auftreten empfiehlt sich eine Sexualtherapie.
Anus
Der After
Aphrodisiaka
Scharfmacher sind so alt wie die Menschheit.
Die meisten machen ungefähr so geil wie eine Salatgurke. Aber
manchmal versetzt ja auch der Glaube Berge.
Aphrodite erfreute sich schon im Altertum grösster Beliebtheit.
Nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern weil sie ein echtes
Luder vor dem Herrn war. Regelmässig hörnte sie ihren
Mann. Allerdings mit einer solchen Anmut, dass selbst die Götter
Gefallen an ihrem (Liebes-) Spiel fanden. Als ihr Gatte sie in flagranti
erwischte, wollten Zeus und Co. von einer Strafe für die Verführungskünstlerin
nichts wissen. Da ist es nur konsequent, dass wir alle Mittelchen,
mit denen wir den Beischlaf zu beflügeln hoffen, nach der Mutter
aller Seitensprünge benennen.
Problem: Bislang konnten Ingwer, Paprika, Sellerie, Austern und
Kaviar keine wirklich aphrodisierende Wirkung nachgewiesen werden.
Etwas wirkungsvoller sind dagegen Alkohol und Marihuana. Beides
wirkt sexuell stimulierend, entfaltet aber nur bei homöopathischer
Dosierung die erwünschten Nebenwirkungen.
Arabisch/China Bad
Bei dieser Technik taucht der Mann seinen
Penis in warmes Öl ein und dringt in die Frau hinein. Für
die Frau ein wohlig warmes Gefühl.
Kann auch für Analverkehr stehen. Den das Wort "Araber"
wird oftmals als Synonym für Schwule benutzt. die arabische
Möse ist dementsprechend der Anus.
Ariltha
Diese Form der Beschneidung war früher
bei den australischen Ureinwohnern gebräuchlich und stellte
eine höchst gefährliche Form der Beschneidung dar. Den
jungen Männern wurde einige Wochen nach der Entfernung der
Vorhaut der Penis aufgeschlitzt, was eine ganze oder teilweise Aufspaltung
der Harnröhre zur Folge hatte. Diese gefährliche und äusserst
schmerzhafte Wunde verheilte erst nach langer Zeit. Während
der Zeit der Heilung musste der Jüngling auf dem Rücken
liegen, erhielt eine besondere Nahrung und wurde von Frauen gepflegt.
Damit sollten die gefährlichen, oft lebensbedrohlichen Infektionen
verhindert werden.
Das Glied blieb nach dieser Operation erektionsfähig, war jedoch
wesentlich breiter, so dass auch die Mädchen mit einem Schnitt
in die Scheide behandelt werden mussten. Beim Urinieren, das wie
bei Frauen im Hocken erfolgte, musste der Mann sein Glied nach oben
halten. Auswirkungen auf die Fortpflanzung hatte die Operation nicht,
der Sinn des ganzen ist nicht ganz klar.
A Tergo
Stellung beim Geschlechtsverkehr. Der
Mann nähert sich der Partnerin von hinten. Am häufigsten wird diese
Stellung praktiziert, indem die Frau vor dem Mann kniet - diese
Liebes-Position ist jedoch auch im Stehen oder im Liegen möglich.
Automasochismus
Eine Sonderform des Masochismus, bei der
sich die masochistischen Neigungen auf den eigenen Körper richten,
ohne dass eine andere Person einbezogen wird. Durch Selbstfesselung,
Einschnürung des Penis, Verbrennungen, Verätzungen und
Messerstiche oder Geisselung kann es zu schweren, mitunter lebensgefährlichen
Verletzungen kommen. Auch die Selbstkreuzigung, die allerdings selten
beobachtet wird, kann eine automasochistische Handlung sein. Häufiger
sind Versuche der Selbstkastration (Aufschneiden der Hodensäcke,
um die Hoden zu entfernen, Abschneiden von Glied und Sack), die
durch den starken Blutverlust tödlich enden können.
Erstaunlich muten die ungemein komplizierten Manipulationen an,
mit denen sich die Automasochisten peinigen. Meist besitzen sie
eine Sammlung von verschiedenen Folterinstrumenten - Knebel, Peitschen,
Lederriemen, Metallketten -, die auf sie eine geradezu magische
Anziehungskraft ausüben. |