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A Tergo

Stellung beim Geschlechtsverkehr. Der Mann nähert sich der Partnerin von hinten. Am häufigsten wird diese Stellung praktiziert, indem die Frau vor dem Mann kniet - diese Liebes-Position ist jedoch auch im Stehen oder im Liegen möglich.

a2m

Anal to Mouth. Der Penis wird direkt aus dem After in den Mund genommen. 

Abartigkeit

Umfasst alle Formen des menschlichen Sexualverhaltens, die von den geläufigen Normen oder der normalen Sexualität abweichen. Abartigkeit lässt sich in folgende Bereiche unterteilen: Den Bereich der Variationen, die zwar von den normalen Normen abweichen, aber trotzdem nicht als negativ beurteilt werden. Hierzu gehören ausgefallene Positionen beim Geschlechtsverkehr oder besondere Vorspielvarianten.

Der zweite Bereich ist die Deviation, die ebenfalls nicht als negative Abartigkeit anzusehen ist. Zur Deviation gehören solche Sexualformen, die nicht unmittelbar den partnerschaftlichen Geschlechtsverkehr als Mittelpunkt haben. Vielmehr zählen hierzu sexuelle Spielarten, die nicht regelmässig ausgeführt werden, wie zum Beispiel Oral- oder Anal-Verkehr. Aber auch Sexualformen wie Homosexualität, die auf einer eher gefühlsmässigen Ebene ablaufen, gehören zu Deviation.

Als dritter Bereich gilt der Begriff Perversion. Bei dieser Form der Abartigkeit unterliegt die sexuelle Handlung einem inneren Zwang. Durch diesen Zwang wird jede andere Form der Sexualität ausgeschlossen. Eine feste Partnerschaft wird für den pervers Veranlagten schwer, wenn nicht sogar unmöglich.

Abrichten

Ein Begriff aus dem Bereich der sadomasochistischen Sexualität. Um selbst grösstmögliche Befriedigung zu finden, macht sich eine Person eine andere durch Bestrafen, Demütigung oder ähnliche sadistische Techniken gefügig. Oftmals sind die Bestraften masochistisch veranlagte Menschen, die es geniessen, in dieser demütigenden Position ihre sexuelle Lust auszuleben.

Accessoires

Zubehör, das auf nackter Haut besonders erotisch wirkt und bestimmte Stellen am Körper hervorheben soll. Als Zubehör gelten Schals, Bauch- und Fusskettchen, Strumpfbänder, Gürtel, Handschuhe und anderer Schmuck jeglicher Art. Zu den erotischen Accessoires zählen aber auch Peitschen, Ketten oder ähnliche Requisiten, wie sie oft bei sado-masochistischen Spielen und von Dominas benutzt werden und manchmal nur der "Show" dienen.

Adamiten

Die Adamiten waren eine christliche Sekte in Nordafrika. Bei den Versammlungen zogen sich die Mitglieder aus und hatten Sex in Gegenwart der anderen.

Adamsapfel

Kehlkopf des Mannes. Er gehört zu den männlichen Geschlechtsmerkmalen. Während der Pubertät vergrössert sich der Kehlkopf und ist für den Stimmbruch verantwortlich.

Adonis

Aus der griechischen Sage ein besonders schöner Jüngling.

Adspektprostitution

( lat. adspectus = Anblick)
Vorführung sexueller Handlungen bis hin zum Geschlechtsverkehr. Ein schon im Altertum bekannter Brauch, der in manchen Bordellen, Sexclubs oder ähnlichen Einrichtungen praktiziert wird. Meist werden die Zuschauer zunächst nicht selbst aktiv, sondern lassen sich durch den Anblick der vorgeführten Szenen sexuell erregen und einstimmen, ehe sie dann entweder noch an Ort und Stelle mit den dort vorhandenen Mädchen oder erst zu Hause ihre Befriedigung suchen. Die Darsteller sehen sich als erotische Schauspieler und stehen oft auch als Prostituierte zur Verfügung.

Aicken

Siehe ficken.ch

Aids

Acquired Immuno-Deficiency Syndrome = erworbene Immunschwäche. Infektion mit dem HIV-Virus. Einmal ausgebrochen, endet die Krankheit tödlich.
Übertragung: Wenn Sperma, Scheidenflüssigkeit oder Blut eines Menschen mit HIV direkt in die Blutbahn eines andern gelangen, besteht ein hohes Übertragungsrisiko. Kurz, durch ungeschützten Geschlechtsverkehr (anal oder vaginal) oder Spritzentausch. Da die Haut in After/Scheide und an der Eichel sehr fein und das darrunterliegende Gewebe sehr stark durchblutet ist. Beim Verkehr entstehen häufig kleinste Verletzungen, die mit blossem Auge nicht erkennbar sind. Jedoch für eine HIV-Übertragung ausreichen. Obwohl Speichel eine HIV-Hemmende Wirkung hat, kann eine Infektion über den Mund nicht ganz ausgeschlossen werden.

Die zentralen Botschaften des Safer Sex heissen also:
Beim Geschlechtsverkehr immer Kondome benützen.
Nicht in den Mund abspritzen. Mehr Infos zum Thema Aids unter: www.aids.ch

Albanisch

Gespielte Vergewaltigung.
Die Frau wird dabei niedergeworfen, der Mann drückt ihr die Fussgelenke über den Kopf und dringt mit vollem Gewicht in sie ein und grunzt dabei wie ein Schwein.

Analerotik

Die Begeisterung für den Po ist so alt wie der Sex und hat ebensoviele Gesichter wie gute Gründe. Erstens laufen am Hintern zahlreiche Nerven zusammen, die die Berührung durch Kneten, Streicheln oder Massieren zu einem grossen Vergnügen machen; und zweitens weckt die Betrachtung eines wohlgeformten Gesässes bei Männern wie Frauen archaische Instinkte. Dabei vergessen Männer häufig, dass der weibliche Po nur deshalb beim Gehen so schön wackelt, weil bei Frauen die Oberschenkelknochen nicht exakt parallel zum Rückgrad verlaufen.

Analverkehr

Der Penis wird bei dieser Praxis sanft in den Anus eingeführt und der Verkehr wird anal statt vaginal vollzogen. Die Anal-Region ist eine feinnervige erogene Zone, die bei Stimulation oft äusserst lustempfindlich reagiert. Bei vielen Menschen besteht allerdings eine anerzogene Hemmschwelle in Bezug auf den Analverkehr - der After gilt als sexuelle Tabuzone. Sind diese Hemmungen erst einmal überwunden, kann der Analverkehr für beide Partner eine völlig neue sexuelle Erfahrung mit einem erhöhten Lustgewinn darstellen. Allein durch die Enge der Anal-Öffnung erhöhen sich die Reize auf die Lustnerven beider Partner. Immer mehr Menschen nutzen in einer Phase der sexuellen Entdeckung diese neuen Erfahrungen. Da die Afterregion selbst bei Erregung nicht über eine natürliche Feuchtigkeits-Produktion verfügt, sollten die Partner immer Gleitcreme benutzen, um ein Eindringen zu erleichtern und sich gleichzeitig vor schmerzhaften Irritationen zu schützen.
Der Mann sollte dabei ganz tief eindringen, da sonst das Sperma leicht hinauslaufen kann. Durch diese "Rückbefruchtung" werden 8% der Frauen trotz Analverkehr schwanger.

Androgyn

Bezeichnet man Menschen, die sich durch ihr Äusseres nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen lassen.

Anilingus

Lecken am After bez. die Rosette des partners mit der Zunge liebkosen.

Anorgasmie

Ausbleiben des sexuellen Höhepunktes. Die Anorgasmie ist die schwerste Orgasmusstörung. Bei wiederholtem oder ständigem Auftreten empfiehlt sich eine Sexualtherapie.

Anus

Der After

Aphrodisiaka

Scharfmacher sind so alt wie die Menschheit. Die meisten machen ungefähr so geil wie eine Salatgurke. Aber manchmal versetzt ja auch der Glaube Berge.
Aphrodite erfreute sich schon im Altertum grösster Beliebtheit. Nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern weil sie ein echtes Luder vor dem Herrn war. Regelmässig hörnte sie ihren Mann. Allerdings mit einer solchen Anmut, dass selbst die Götter Gefallen an ihrem (Liebes-) Spiel fanden. Als ihr Gatte sie in flagranti erwischte, wollten Zeus und Co. von einer Strafe für die Verführungskünstlerin nichts wissen. Da ist es nur konsequent, dass wir alle Mittelchen, mit denen wir den Beischlaf zu beflügeln hoffen, nach der Mutter aller Seitensprünge benennen.
Problem: Bislang konnten Ingwer, Paprika, Sellerie, Austern und Kaviar keine wirklich aphrodisierende Wirkung nachgewiesen werden. Etwas wirkungsvoller sind dagegen Alkohol und Marihuana. Beides wirkt sexuell stimulierend, entfaltet aber nur bei homöopathischer Dosierung die erwünschten Nebenwirkungen.

Arabisch/China Bad

Bei dieser Technik taucht der Mann seinen Penis in warmes Öl ein und dringt in die Frau hinein. Für die Frau ein wohlig warmes Gefühl.
Kann auch für Analverkehr stehen. Den das Wort "Araber" wird oftmals als Synonym für Schwule benutzt. die arabische Möse ist dementsprechend der Anus.

Ariltha

Diese Form der Beschneidung war früher bei den australischen Ureinwohnern gebräuchlich und stellte eine höchst gefährliche Form der Beschneidung dar. Den jungen Männern wurde einige Wochen nach der Entfernung der Vorhaut der Penis aufgeschlitzt, was eine ganze oder teilweise Aufspaltung der Harnröhre zur Folge hatte. Diese gefährliche und äusserst schmerzhafte Wunde verheilte erst nach langer Zeit. Während der Zeit der Heilung musste der Jüngling auf dem Rücken liegen, erhielt eine besondere Nahrung und wurde von Frauen gepflegt. Damit sollten die gefährlichen, oft lebensbedrohlichen Infektionen verhindert werden.
Das Glied blieb nach dieser Operation erektionsfähig, war jedoch wesentlich breiter, so dass auch die Mädchen mit einem Schnitt in die Scheide behandelt werden mussten. Beim Urinieren, das wie bei Frauen im Hocken erfolgte, musste der Mann sein Glied nach oben halten. Auswirkungen auf die Fortpflanzung hatte die Operation nicht, der Sinn des ganzen ist nicht ganz klar.

Automasochismus

Eine Sonderform des Masochismus, bei der sich die masochistischen Neigungen auf den eigenen Körper richten, ohne dass eine andere Person einbezogen wird. Durch Selbstfesselung, Einschnürung des Penis, Verbrennungen, Verätzungen und Messerstiche oder Geisselung kann es zu schweren, mitunter lebensgefährlichen Verletzungen kommen. Auch die Selbstkreuzigung, die allerdings selten beobachtet wird, kann eine automasochistische Handlung sein. Häufiger sind Versuche der Selbstkastration (Aufschneiden der Hodensäcke, um die Hoden zu entfernen, Abschneiden von Glied und Sack), die durch den starken Blutverlust tödlich enden können.
Erstaunlich muten die ungemein komplizierten Manipulationen an, mit denen sich die Automasochisten peinigen. Meist besitzen sie eine Sammlung von verschiedenen Folterinstrumenten - Knebel, Peitschen, Lederriemen, Metallketten -, die auf sie eine geradezu magische Anziehungskraft ausüben.

Babysex

Sind Spiele bei denen sich die Sexualpartner in das Kindesalter zurückversetzen und sich die Frau als Mutter oder Mann als Vater vorstellen. Häufig werden Windeln getragen.

Bastinade

Schläge auf die Füsse.

BDSM

Bondage Discipline Sado Maso. Zu deutsch: Fesselung & Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus.

Besamung

Der Mann kann ohne Kondom abspritzen. Es gibt verschiedene Arten von Besamungen.
Gesichtsbesamung, ins Gesicht.
Körperbesamung, auf den Körper.
Tittenbesamung, auf den Busen.

Beschneidung

Bei Männern, die Entfernung der Vorhaut.

Eine meist aus religiösen Motiven durchgeführte Entfernung der Vorhaut am Penis. Bei Moslems, Juden und vielen Afrikanischen Völkern wird die Beschneidung bereits im Säuglings- oder Kleinkindalter vollzogen, als Zeichen der Aufnahme in die Religions- oder Stammesgemeinschaft. Viele Menschen werden heute aber auch aus hygienischen Gründen beschnitten - unter der Vorhaut können sich Schmutz und Sekrete (Smegma) sammeln, die eine Entzündung auslösen und auch Krankheiten auf die Frau übertragen können. Besonders in den USA ist die Beschneidung aus hygienischen Motiven weitverbreitet. Auch bei Frauen und Mädchen in vielen Teilen der Erde leider immer noch an der Tagesordnung.
Entfernung der Klitoris (in Afrika immer noch gang und gäbe), zusammennähen der Schamlippen. Bei Geschlechtsverkehr und bei der Geburt wird die vernähte Vagina wieder geöffnet und anschliessend wieder vernäht.

Besudelungs-Trieb

Der Trieb zur Beschmutzung von Gegenständen oder Körpern. Menschen mit diesen Neigungen finden ihre Lust-Erfüllung darin, zum Beispiel den Partner mit Kot, Urin, Sperma, Farbe, Tinte oder ähnlichen Mitteln zu beschmutzen. Man führt den Besudelungs-Trieb auf die "anale Phase" in der frühkindlichen Entwicklung zurück. In diesem Stadium empfindet das Kind ein freudiges Interesse daran, mit Fäkalien zu spielen. Unbewusst kann sich dieser Trieb bis ins Erwachsenenalter fortsetzen, wo er dann bis zur extremen Besudelung ausgelebt wird.

Bisexualität

Die Silbe bi entstammt dem Lateinischen und bedeutet "zweifach".
Bisexualität ist nicht gleich Bisexualität. Sie kann sowohl in biologischer, psychologischer als auch psychosexueller Form auftreten. Als bisexuell werden Menschen bezeichnet, die ihren Geschlechtstrieb sowohl mit gleichgeschlechtlichen Partnern als auch mit solchen des anderen Geschlechts ausleben. Bisexuelle Anlagen sind in fast jedem Menschen vorhanden. Besonders stark ausgeprägt sind sie jedoch bei jungen Menschen, bei denen die Geschlechtsreife noch nicht abgeschlossen ist. Durch Erziehung und Moral entscheiden sich die meisten Menschen meistens dafür, ihre bisexuelle Seite zu unterdrücken.

Boa durchs Gras jagen.

Siehe ficken.ch

Bondage B&D

BondageBondage ist englisch, spricht sich 'Bondidsch' und bedeutet so viel wie Knechtschaft. Einer hat die Oberhand. Er oder sie wird "Top" genannt und darf mit dem "Bottom" dem Untergebenen - alles anstellen, was er/sie will. Für den Bottom besteht der Kitzel darin, sich dem Willen des anderen auszuliefern. Manchmal genügt dazu schon das einfache Fesseln der Handgelenke. Egal wie robust die Fesselung oder wie gemein die Demütigung ist: Der Top steuert die Handlung, indem er den Bottom einem Gefühlswechselbad aus Schmerz, Lust, Frustration und Befriedigung aussetzt.
Fesselspiele

Breath Control

Engl. Atemkontrolle: Bei dieser Sexpraktik, die im SM-Bereich praktiziert wird, schränkt der dominante Partner dem Unterworfenen durch leichtes (!) Würgen die Luftzufuhr ein. (Für Unerfahrene ist diese Praktik nicht empfehlenswert!)

Brustwarzen

Die BrustwarzenDer hervorstehende Teil der Brustspitze. Die Brustwarze wird von der Areola, dem Warzenhof, umrahmt. Bei der Frau münden hier 15 bis 20 Milchkanäle, durch die ein Baby beim Stillen die Nahrung zu sich nimmt. Die Brustwarzen richten sich bei sexueller Erregung oder Stimulation steil auf und gehören bei den meisten Frauen zu den reizbarsten erogenen Zonen des Körpers.

Busen-Spiele

Busen-Sex, oft auch als " spanischer Verkehr" bezeichnet. Bei dieser Sex-Variante praktiziert die Frau den Verkehr ausschliesslich mit dem Busen. Der Penis des Mannes wird zwischen den Brüsten bis zum Orgasmus massiert. Liebhaber von üppigen Busen bevorzugen diese Sexvariante manchmal zu ihrer Befriedigung.

Butch

Dieser Begriff aus der Lesbenszene bezeichnet eine Frau, die in einer lesbischen Beziehung den männlichen Part übernimmt. Schon rein äusserlich kann man die Butch meistens erkennen: Sie trägt männlich geprägte Kleidung. Ihr Gegenpart, die Frau, die die weibliche Rolle übernimmt, nennt man Femme.

Cantharidin

Dieses Präparat ist besser bekannt unter dem Namen "Spanische Fliege". Es wird aus einem Käfer gewonnen, der zu Pulver zermahlen wird. Dieses Pulver wird dann in Wasser aufgelöst und getrunken. Es soll sie Lust und die Potenz steigern. Achtung: Äusserst gefährlich!

Carezza

Bei dieser Technik, die der Lateiner "coitus reservatus" nennt, penetriert der Mann mit seinem Penis die Scheide, ohne sich darin grossartig zu bewegen. Indische Philosophie kommt da des Weges und sorgt für unerwartete Abhilfe.

Im Zuge des immer beliebteren Tantra-Sex ist Carezza tatsächlich "schwer" im Kommen. Denn hier steht nicht der Orgasmus im Vordergrund, sondern die Entfaltung erotischer Energien. Tantra ist damit die erweiterte Form der Erotik: Diese Form des Koitus war schon im alten Indien bekannt und gebräuchlich.

Beide Partner liegen nach dem Einführen des Penis in die Scheide ruhig beieinander und vermeiden bewusst Orgasmus und Samenerguss. Diese Methode soll vor allem der Vertiefung der geistigen Verbundenheit und Entspannung dienen. Wohl nur wenige Menschen vermögen die enorme Selbstbeherrschung aufzubringen, die für diese Praktik benötigt wird.

CBT

Cock & Balls-Torture (Schwanz-und Eierfolter)

Chinesische Schlittenfahrt

Eine Stellung ähnlich der Missionarsstellung, aber der Mann sitzt in der Hocke und der Po der Frau liegt auf seinen Oberschenkeln.

Chromosomen

Träger der Erbmerkmale. Jeder Mensch besitzt 46 Chromosomen, wobei 23 von der Mutter und 23 vom Vater stammen.

Cicicbeo

Hausfreund einer verheirateten Frau. Er dient nicht nur als Begleiter sondern erfüllt auch sexuelle Bedürfnisse. Die Bezeichnung stammt von dem italienischen "cicisbeare", flüstern. Der Begriff des Hausfreundes geht bis auf das Italien des 17. Jahrhunderts zurück und war eine legale Institution die manchmal von den Ehemännern geduldet wurde.

Cirkumcision
Cisvestismus

Der Drang, sich zu verkleiden. Geht oft auch mit dem Hang zu erotischen Rollenspielen einher. Und ist besonders stark bei Transvestiten (Männer, die sich als Frauen verkleiden) vorhanden.

Coitus in axilla
Crisco

Synthetisches Speisefett, welches oft als Gleitmittel verwendet wird. Kondome aus Latex werden jedoch von diesem Fett angegriffen.

Cross-Dressing

Die Kleidung des anderen Geschlechts tragen zur sexuellen Befriedigung. Ist besonders bei Männern verbreitet.

Cunnilingus

Cunnilingus ist lateinisch, meint aber "französisch". Denn cunnus ist die weibliche Scham und lingus bedeutet Lecken. Der Altphilologe zählt eins und eins zusammen und weiss bescheid. "... und mein Mund sinkt tief und weich in ein wonnevolles Himmelreich".
Die Vagina wird von einer Frau oder von einem Mann geleckt. Wenn eine Frau eine Frau leckt kann man auch Lesbolingus sagen.

Cupido

Sohn der Liebesgöttin Venus auch unter dem Namen Amor bekannt. Bei der berühmten Liebe auf den ersten Blick hat man einen Pfeil des Cupido erwischt.

Deep Throat

Den Penis so tief wie möglich in den Mund nehmen.

Defloration

Die Entjungferung eines Mädchens. Beim ersten Geschlechtsverkehr wird das Jungfernhäutchen, auch Hymen genannt, durchstossen. Das Hymen ist eine Schleimhautfalte kurz hinter der Vaginalöffnung. Durch das Eindringen des Penis oder auch eines Fingers wird dieses extrem dünne Häutchen zerstört. Das Hymen wächst nicht wieder zu oder nach. Meistens kommt es bei der Zerstörung des Jungfernhäutchens zu einer geringen Blutung, doch es kann auch passieren, dass sich das Hymen dehnt und nicht reisst, wenn der Penis eindringt.
Die Defloration geschieht meistens während der Pubertät. Viele junge Mädchen verbinden die Defloration mit einem schmerzhaften Erlebnis und fürchten sich davor. Doch meist ist diese Angst unbegründet, wenn der Partner beim ersten Geschlechtsverkehr sanft und zärtlich vorgeht, und nicht zu schnell eindringt.
Deflorieren ist lateinisch und bedeutet "der Blüte berauben", wobei viele Menschen der Ansicht sind, dass Frauen erst nach der Defloration richtig erblühen.

Deformations-Fetischismus

Die Neigung zur Lustbefriedigung an entstellten oder veränderten Körpern. Der Deformations-Fetischist findet häufig nur Hässliches und Abstossendes anziehend. Er wählt sich mit Vorliebe Amputierte, Bucklige, Blinde oder schwer entstellte Menschen als Sexual-Partner aus. Deformations-Fetischisten mit eigenen körperlichen Gebrechen stellen diese manchmal auch exhibitionistisch zur Schau. Einige verstümmeln sich sogar auch selbst, um ihre Leidenschaft auszuleben.
Der Deformations-Fetischismus hat seinen Ursprung in Sexualerlebnissen der Kindheit. Nahe, oft innige Kontakte zu einem deformierten Menschen haben für eine Prägung dieser sexuellen Neigung gesorgt. Weitere Ursachen für Deformations-Fetischismus sind manchmal Masochismus oder pädophile Elemente.

Dehnungsspiele

Erweiterung des Afters oder der Vagina mit bestimmten Geräten.

Demivierge

Halbe Jungfrau.
Demi, halb und Vierge, Jungfrau. Frauen die schon Analverkehr hatten, aber noch keinen Vaginalverkehr. Sei es um jungfräulich in die Ehe zu gehen oder einfach weil sie gerne Analverkehr haben.

Denudation

Bezeichnet das Entblössen der Eichel durch Zurückziehen der Vorhaut. Eine Volkssitte ist dies bei den Japanern, die das Verhüllen der Eichel als lächerlich und unschicklich betrachten. Sie halten die Vorhaut mit einer Schnur zurück, um ein Zurückgleiten der Vorhaut auf Dauer zu verhindern. Einen durch eine Vorhaut verhüllten Penis vergleichen die Japaner mit einem Hundeschwanz.

Detumeszenz

Das Abschwellen des männlichen Gliedes oder der Klitoris nach der Erregungsphase. Dadurch, dass das Blut aus dem Gewebe der Geschlechtsorgane abfliesst, geht die Erektion zurück und die Genitalien erreichen wieder ihren normalen Umfang. Auch das Gefühl der Entspannung nach einem Höhepunkt ist Teil der Detumeszenz.

Deviation

Vom lat. Verb deviare = abweichen. Sexualpraktiken, die von der herrschenden gesellschaftlichen Norm abweichen. z.B. Sodomie, Nekrophilie.

Dildo

DildoKünstlicher Penis, von Frauen oft zur Selbstbefriedigung benutzt. Wird in verschiedensten Formen, aus verschiedensten Materialien hergestellt. Elektrisch betriebene werden als Vibrator oder Massagestab bezeichnet.

Dom

Englische Abkürzung für dominant. Dominante sind die beherrschenden Partner.

Domina

Eine Domina ist meist eine Prostituierte, die sich auf harte Erotik und Unterwerfungs-Sex spezialisiert hat. Eine Domina ist schon durch ihre Kleidung und ihre deutlich sichtbaren Accessoires wie Peitsche, Fesseln und ähnlichem zu erkennen. Meistens ist die Domina eine herrische, männlich wirkende Frau. Kunden, die eine Domina besuchen, sind oft extrem masochistisch veranlagt, können ihre sexuelle Leidenschaft aber nicht in einer Partnerschaft ausleben. Viele Männer befriedigt schon die Unterwerfung unter einer stärkeren, dominanten Frau, andere dagegen müssen körperlich misshandelt und gequält werden, um zu einem Orgasmus zu gelangen.

Don-Juan-Komplex

Don Juan de Tenorio, sagenhafter Sex-Wüstling, der Mitte des 14. Jahrhunderts in Sevilla sein Unwesen mit sadomasochistischen Orgien getrieben haben soll. Weil eine junge Frau ihm nicht willig war, ermordete er ihren Vater. Der Sage nach wurde Don Juan daraufhin von der steinernen Statue des Getöteten in die Hölle gezogen (Mozart verarbeitete dieses Motiv in seiner Oper Don Giovanni).

Der Name Don Juan steht heute für einen skrupellosen Frauenverführer. Männer mit Don-Juan-Komplex (klinisch "Satyriasis": abnorm gesteigerter Sexualtrieb bei Männern als Symptom seelischer Erkrankung oder neurotischer Störung) gelten als sexuell unersättlich und sind dabei unfähig, eine innere Beziehung zur Partnerin aufzubauen. Sie müssen zur eigenen Befriedigung und Bestästigung immer wieder neue Frauen erobern und verachten sie gleichzeitig. Der Don-Juan-Komplex entspricht der Nymphomanie bei Frauen.

Doppeldecker

Doppeldecker (auch Sandwich genannt) Bei dieser Art des Geschlechtsverkehrs, der häufig von einer Frau mit 2 männlichen Partnern ausgeführt wird, liegt die Frau zwischen 2 Männern, von denen einer mit seinem Penis in die Scheide der Frau, und der zweite gleichzeitig mit seinem Penis in den Po der Frau eindringt. Der Mann, der in den Po bumst, sollte darauf achten, eine Gleitcreme zu benützen, da die Po-Öffnung keine eigene Feuchtigkeit entwickelt! Meist bringt diese Stellung eine sehr hohe Lustempfindung für die Frau, da hierbei gleich mehrere Lustzonen bedient werden!

Drag Queen

Drag QueenMann der in Frauenkleider und grell geschminkt an Veranstaltungen geht.

Dreiloch

Die Frau mag es vaginal, anal und oral.

Dunkelkammer

Die Dunkelkammer, auch Dark-Room genannt, kann zum Beispiel im Hinterzimmer einer Bar oder eines Erotik-Clubs eingerichtet sein - wichtig ist, dass es sich dabei um einen fensterlosen oder absolut abgedunkelten Raum handelt.
Die Gäste gehen nun in diesen Raum, um sich einem anonymen sexuellen Erlebnis hinzugeben. In dem völlig dunklen Raum ist nicht zu erkennen, wer der Partner ist, den man blind fühlt. Man lässt seine Hände die fremden Körper erforschen, die sich in der Dunkelkammer tummeln, bis man einen Partner gefunden hat, der einem zusagt. Im Dunkeln ergeben sich dann zahlreiche Möglichkeiten für ein aufregendes Oralsex-Erlebnis oder eine prickelnde Intim-Massage und sogar für einen aufwühlenden Geschlechtsakt. Das alles ohne das Gesicht und den Namen des Partners zu kennen - einzig der sexuelle Instinkt, das Fühlen und Erleben zählt bei diesem Spiel in der Dunkelheit.

Dyspareunie

Das nicht zusammenpassen auf sexuellem, seelischen und sozialen Gebiet von Mann und Frau. Früher wurde darunter mehr die Unfähigkeit und Unwilligkeit der Frau, zum Orgasmus zu gelangen verstanden.

Effemination

Das Vorhandensein psychisch und physisch weiblicher Eigenschaften beim Mann.
Körperliche Zeichen, weichere Muskulatur, stärkere Fettpolsterung, Andeutung von Brüsten, Mangel an Bartwuchs und eine hohe Stimmlage. Höchster Grad entgegengesetzter Geschlechtsempfindung beim Mann (passive Homosexualität).

Eichel

Die Spitze des männlichen Gliedes, an der sich die Harnröhrenöffnung befindet. Die Eichel verhärtet sich im Gegensatz zum Penisschaft bei einer Erektion kaum. Sie bleibt meist weich und ist äusserst reizempfindlich. Die Eichel wird beim nichterigierten Glied von der Vorhaut geschützt. Darunter können sich jedoch Schmutz und Smegma ansammeln. Daher sollte die Eichel regelmässig gereinigt werden.
Auch die Spitze der weiblichen Klitoris bezeichnet man als Eichel. Hier münden im Gegensatz zur männlichen Eichel viele Reiz-Nervenendungen.

Ejaculatio Deficiens

Das Ausbleiben eines Samenergusses. Einige Männer halten den Samenerguss für kräftezehrend. Sie sind der Meinung, dass jeder Samenerguss die Potenz vermindert. Einige haben daher Masturbations- oder Beischlaftechniken entwickelt, bei denen sie nicht zur Ejakulation kommen.

Dieses bewusste Zurückhalten der Ejakulation hat seine Ursachen manchmal in der Kindheit. Viele Eltern erschrecken ihre Kinder auch heute noch mit erfundenen Geschichten von masturbationsbedingten Krankheiten wie Rückenmarksschwund oder Schwachsinn. Auch Krankheiten können ebenso wie bei der Ejaculatio Retrograda als Ursache für den ausbleibenden Samenerguss in Frage kommen. Sogar bestimmte Medikamente können zu einem Ejaculatio Deficiens führen. Ärztliche Behandlung ist auf alle Fälle angeraten.

Ejaculatio Retarda

Der verzögerte Samenerguss. Häufig ist diese Art von Ejakulations-Schwierigkeit seelisch bedingt. Manchmal fehlt es an ausreichender Erregtheit durch die Partnerin oder an genügend geistiger Entspannung, um zum Höhepunkt zu gelangen. Ein verzögerter Samenerguss kann jedoch auch von Vorteil sein. Frauen kommen bekanntlich langsamer zum Höhepunkt als Männer. Daher wirkt sich der Ejaculatio Retarda oft zugunsten der Partnerin aus, die dadurch natürlich die Stimulationen durch den Partner länger geniessen kann. Gelegentlich ist es so, dass der Mann zum Höhepunkt kommt, wenn seine Partnerin den Orgasmus erreicht. Die verstärkten Scheidenzuckungen und -bewegungen der Frau lösen dann bei ihm die Ejakulation aus.

Ejakulation

Medizinischer Fachausdruck für den Samenerguss. In der ersten Phase des Höhepunktes bildet sich in den sekundären Geschlechtsorganen die Samenflüssigkeit, während die Hoden die Samenzellen produzieren. Diese gelangen dann von den Hoden in ein Zwischenlager, wobei gleichzeitig die Muskeln im Beckenbereich entspannt werden. In der zweiten Phase öffnet sich dann der äussere Schliessmuskel der Harnblase, während sich der innere fest schliesst, um das Zurückfliessen der Samenflüssigkeit in die Blase zu verhindern.
Die Samenflüssigkeit und die Samenzellen sammeln sich im Bulbus Urethrae. Ist genug Flüssigkeit vorhanden, zieht sich dieser sackartige Hohlraum zusammen und der Samen wird mit Hilfe der grösseren Beckenmuskeln druckvoll herausgepresst. In Abständen von ca. einer Sekunde wird nun der Samen mit der Flüssigkeit in drei bis vier solchen Muskelpressungen herausgeschleudert. Danach entwickelt sich manchmal ein taubes Gefühl in der Harnröhre, während der Samenfluss versiegt.

Ekstase

sexuelle Ekstase (gr. Ekstasis = Aussichherausstreben)
Rauschzustand, der durch einen überaus intensiv erlebten Orgasmus entsteht. Wer in sexuelle Ekstase gerät, zuckt oft heftig am ganzen Körper, schreit und stöhnt. Die sexuelle Ekstase kann so weit gehen, dass die Umwelt während dieser Zeit nicht mehr wahrgenommen wird.

Elektrakomplex

Ein von den Schülern Sigmund Freuds entwickelter Begriff. Er bezeichnet das bei Mädchen vorkommende konfliktbeladene Erleben der Liebe zum Vater und die damit zwangsläufig verbundene Eifersucht auf die Mutter. Der Elektrakomplex stellt die weibliche Variante des Ödipuskomplexes dar.
Der Begriff leitet sich von der antiken Sagengestalt Elektra ab, die ihren Bruder zur Ermordung von Stiefvater und Mutter anstiftet, aus Rache für den von ihnen begangenen Mord an ihrem Vater, dem griechischen König Agamemnon.

Englischer Verkehr

Findet der Koitus am Nachmittag statt, bezeichnet man dies als "Englischen Verkehr". Die Bezeichnung stammt von der Vorliebe der Engländer für den Fünf-Uhr- Nachmittags-Tee. Nur dass in diesem Falle statt des Tees ein sexuelles Vergnügen genossen wird.

Erektion

Erektion bedeutet 'Aufrichtung'.Wenn das Glied steif ist redet man von einer Erektion. Das Glied ist dann stark durchblutet, der Grund dafür ist meist sexuelle Erregung. Ausgelöst durch visuelle, akustische Sinnesreizungen, Berührungen und Gedanken.

Erogene Zonen

Stimulierungen dieser Bereiche oder Körperstellen, empfindet man als angenehm und schön. Im Bestfall erregen diese einem sexuell sehr. Die Zonen sind örtlich abgegrenzt und nicht bei jedem gleich, deshalb macht es um so mehr Spass diese beim Partner ausfindig zu machen.

Erotomanie

Krankhaft Übersteigertes sexuelles Verlangen.

Escherichia Coli

Diese stäbchenförmigen Bakterien halten sich in der Darmflora des Dickdarms auf. In dieser Umgebung sind sie kaum als gefährlich anzusehen. Wenn diese Bakterien allerdings in andere Teile des Körpers gelangen, zum Beispiel in die Harnröhre, kann es zu bösartigen Entzündungen kommen. Deshalb sollte es nach einem analen Koitus niemals sofort zum vaginalen Geschlechtsverkehr kommen. Vorherige Reinigung ist unbedingt notwendig.

Eunuch

Ein durch Kastration der Hoden oder sogar des Gliedes zeugungsunfähig gemachter Mann. Im Orient dienten die Eunuchen den Scheichs als Haremswächter. Eunuchen waren aber auch Sklaven, Diener oder Sängerknaben. Sogar Priester im Altertum liessen sich zu Eunuchen kastrieren, um der Lust und den Versuchungen des Fleisches besser widerstehen zu können.
Das Eunuchen-Wesen war bereits weit vor dem Mittelalter in China verbreitet. Der Han-Kaiser Wu Di (140-87 v.Chr.) hielt sich neben Lustknaben zahlreiche Eunuchen. Dieses kaiserliche Privileg führte schliesslich dazu, dass am Hofe bis zu tausend kastrierte Männer lebten. In der arabischen Welt arbeiteten Eunuchen hauptsächlich in Mekka und Medina als "Kirchendiener" in den Moscheen. Auch in Griechenland und Byzanz traf man sie vorwiegend in religiösen Kontexten. Eine Verweltlichung der Eunuchenrolle fand erst im Osmanischen Reich statt. Fast alle wohlhabenden Familien stellten Eunuchen in ihre Dienste. Die bekannteste Aufgabe der Eunuchen war indes die Bewachung des Harems des Sultans. Da der Islam aber Kastrationen verbietet, mussten die "Kräfte" importiert werden. Bis ins 15. Jahrhundert verschleppte man die Männer daher aus christlich geprägten Ländern wie Georgien, Armenien oder dem Kaukasus. Ab dem 16. Jahrhundert importierten die Sultane ihre Eunuchen dann aus Afrika.
Die Osmanen fanden, dass Schwarzafrikaner "noch hässlicher als weisse Sklaven waren", was ihre potentielle Gefahr für den Frauenbestand weiter verringerte. Zudem sagte man ihnen nach, dass sie den Kastrationseingriff besser verkrafteten. Dass der überhaupt überlebt wurde, ist ein kleines Wunder. Islamischen Ärzten war der Eingriff nämlich verboten. Und so wurden den Sklaven von ungeschultem Personal entweder die Hoden zerquetscht oder abgeschnitten. Einigen amputierte man "zur Sicherheit" obendrein den Penis, so dass die Opfer nur noch mit Hilfe einer Kanüle urinieren konnten. Die Wundfläche wurde dabei oftmals mit heissem Öl verätzt.
Im italienischen Barock und auch bis in die Klassik hinein war es nicht ungewöhnlich, dass Eltern ihre Söhne vor der Pubertät kastrierten, um ihnen dadurch eine Sängerkarriere zu ermöglichen. Für die wenigen Kastraten, denen dadurch tatsächlich eine besondere Stimme beschert wurde, bot die Opera Seria zahlreiche Falsett-Parts, die einen Knaben zum Star machen konnten. Der italienische Sänger Karlos Broschi (1705-1782) - bekannt als Farinelli aus dem gleichnamigen Kinofilm - ist ein beeindruckendes Beispiel dafür. Er war zu Lebzeiten bereits ein weit grösserer Star als etwa Mozart.

Eupareunie

Beim Geschlechtsverkehr der zeitgleiche Orgasmus von Mann und Frau.

Excision
Exhibitionismus

Exhibitionismus kommt von lateinisch 'exhibere' und bedeutet 'Darbieten', 'Zeigen'. Der Exhibitionist zeigt sich also gerne. Und zwar nackt, vorzugsweise mit erigiertem Penis.Meist um andere Menschen zu schockieren und dabei einen sexuelle Stimulans zu erhalten. Eine unfreiwillige Zuschauerin, die auf den Mann zugeht, um dessen Penis anzufassen, würde den Exhibitionisten heillos überfordern. Charakteristisch für sein Handeln ist nämlich das Vermeiden körperlichen Kontakts.

Exogamie

Das durch Moral und Gesetz festgelegte Prinzip, den Ehepartner nicht aus dem Kreis der Verwandten zu wählen. Darunter fällt auch das Verbot von Beziehungen zwischen Blutsverwandten - das sogenannte Inzest-Tabu.

Faustfick

Für die, die es etwas heftiger mögen. Bei dieser Sexpraktik auch Fisten genannt, wir die Hand oder gar der ganze Unterarm in den Hintern eingeführt. Dies ist jedoch oft nach jahrelangem Ausprobieren möglich. Beim Fisten ist Vertrauen und Vorsicht sehr wichtig. Es gehört auch jede Menge Gleitmittel dazu, besonders beliebt das fetthaltige "Crisco" und Gummihandschuhe sollten auch verwendet werden. Analverkehr ist nach dem Fisten sehr kritisch, da die Analschleimhaut mit Sicherheit kleinste Verletzungen aufweist und durch das fetthaltige Gleitmittel die Wirkung eines Kondoms beeinträchtigt wird.

Fellatio

Vom lat. Verb fellere = saugen. Die orale Beschäftigung mit der Vagina läuft dabei unter Cunnilingus, das Lecken und Saugen am Penis hingegen unter Fellatio. Leckt eine Frau nennt man Sie Fellatrice.Ein räumlich naher Verwandter der beiden ist der sogenannte Anilingus, bei dem der Anus mit der Zunge gereizt wird.

Femdom

Englische Bezeichnung für den Bereich der weiblichen Dominanz.

Fertilität

Unter Fertilität versteht man die Fruchtbarkeit eines Menschen, beim Mann, die Fähigkeit ein Kind zu zeugen und bei der Frau, die Fähigkeit ein Kind zu empfangen und zu gebären.

Fetischismus

Unter Fetischismus versteht man die Tatsache, dass ein Mensch nur im Zusammenhang mit irgendwelchen Gegenständen, Handlungen oder Situationen eine sexuelle Lust verspürt. Das können im Prinzip alle Gegenstände sein. Häufig aber sind: Schuhe, Lederstiefel - ,Leder-kleidung, Unterwäsche, Strapse, Militärkleidung,Handschuhe usw.
Sofern eine Person bestimmte Gegenstände hin und wieder zur Luststeigerung, vor allem beim Partner, verwendet, wie z.B. reizvolle Unterwäsche, ist dies sicherlich als völlig "normal" anzusehen.

Feuchter Orgasmus

Bei einer Frau kommt es seltener vor, dass sie einen gleichzeitigen Orgasmus und Abgabe von Flüssigkeit hat. Durch besonders starke Erregung kann es jedoch bei einer Frau vorkommen das gleichzeitig mit dem Orgasmus auch ein Harnabgang hinzu kommt. Dieser feuchte Orgasmus ist nicht mit der Ejakulation des Mannes vergleichbar. Beim Mann gehören Orgasmus und Ejakulation untrennbar zusammen.

Ficken

Siehe ficken.ch

Figging

Das Einführen von Ingwerwurzel in den Anus. Eine Sexualpraktik im BDSM. Figging ist schmerzhaft aber ist ohne Verletzungsgefahr, im Gegensatz zu mechanischen Reizen. Durch die Ingwerwurzel wird so die Durchblutung, der Geschlechtsorgane erhöht und der Orgasmus kann so sogar noch verstärkt werden. Im Anus führt Ingwer zu sofortigem anhaltenden Wärme- und Schmerzreiz. Die Hitze und das Brennen sind nur Gefühlt.Die Wirkung des Ingwers baut sich innerhalb von ca. 2-5 Minuten zu ihrem Höhepunkt auf und hält dann zwischen 20-30 Minuten an, auch nach dem der Ingwer entfernt wurde.(Extremfall einige Stunden) Figging wird als sehr demütigende Form der Körperstrafe empfunden.
In der weiblichen Erotik als starke Stimulanz der Vagina verwendet.

Finger-Fucking

Einführen eines Fingers in den After. Mit einem oder mehreren Fingern am und im Hintern des Partners herum zu Spielen kann sehr aufregend sein.

Fisting

Das Einführen der ganzen Hand (Faust) in die Scheide oder den After.

FKK

Abk. für Freie Körper Kultur. Es gibt, FKK-Strände, FKK-Hotels, FKK-Clubs usw. Besonders in Europa sehr populär. Im islamischen Kulturkreis verboten.

Flagellation

Das Peitschen oder Schlagen eines Menschen, um sexuelles Vergnügen und Befriedigung zu erlangen. Flagellation ist besonders im Sado-Masochismus verbreitet, wobei sexuelle Bedürfnisse dieser Art frei ausgelebt werden. Für Flagellations-Liebhaber gibt es inzwischen eine grosse Zahl von Magazinen, Büchern und sogar Videos, mit denen sie ihre sexuellen Neigungen bis zu einem gewissen Grad zumindest visuell befriedigen können.

Flanquette-Position

Liebesstellung für besonders engen körperlichen Kontakt. Die Partner liegen dabei einander zugewandt. Der Mann hat ein Bein zwischen den Beinen der Partnerin, während er mit seinem Penis tief in ihre Vagina eindringt. Gleichzeitig reibt sein Oberschenkel die Klitoris und sorgt so für zusätzliche Stimulation.

Florentinisch

Aus der Prostituiertensprache entlehnter Begriff, der eine Sexualtechnik bezeichnet, bei der die Frau den Penis fest mit der Hand umschliesst und die Vorhaut weit zurückzieht. Der erhöhte Druck auf die Eichel soll eine schnelle Ejakulation auslösen.

Französisch

Orale Liebes-Technik, die mit Mund und Zunge ausgeübt wird. Siehe auch Fellatio und Cunnilingus.

Französische Schamhaare

Schamhaare die so rasiert sind, dass über der Vagina immer noch ein "Balken" übrig bleibt. (halbrasiert/teilrasiert)

Französischer Gang/Wand

Eine Wand mit mehreren Löchern wo man seinen Penis hindurch stecken kann, um sich einen blasen zu lassen.

Frenulum

FrenulumDas Hautbändchen, dass die Vorhaut der Penisspitze, der Eichel, an der Unterseite mit dem Penisschaft verbindet. Bei der Frau befindet sich das Frenulum an der Spitze der Klitoris. Dieses Frenulum wird aus den Innenflächen der kleinen Schamlippen vor der Harnröhren-Öffnung gebildet.

Frigidität

Vom lat. Adjektiv frigidus = kalt. Störung der weiblichen Sexualität.Frigidität ist quasi die weibliche Form der Impotenz.

Frivol

Ursprüngliche Bedeutung: nichtig oder unwichtig. Im Laufe der Zeit wurde dieses Wort immer mehr zum eher negativen Begriff für unmoralisch, schamlos oder schlüpfrig.

Frotteurismus

Durch das Reiben am Körper anderer Menschen, z.B. in Menschenansammlungen, einen sexuellen Reiz verschaffen.
Frotteurismus ist eine relativ seltene Spielart der Befriedigung. Das Wort kommt aus dem Französischen (se frotter = sich reiben) und benennt eine sexuelle Neigung, die praktisch nur bei Männern auftritt. Zur Befriedigung seiner Lust sucht der Frotteur meist in öffentlichen Räumen den scheinbar zufälligen Körperkontakt. Dies kann eine beiläufige Berührung sein, oder ein länger andauernder Kontakt, der im für den Frotteur günstigsten Fall mehrere U-Bahn-Stationen andauert. Der Frotteur bemüht sich dabei, ohne die Aufmerksamkeit der kontaktierten Person zu erregen, sein Genital am fremden Körper der Mitreisenden zu reiben. Sein Ziel ist der Orgasmus, wobei er durch verdeckte Masturbation oft nachhelfen muss.

FS

Face Sitting. Auf dem Gesicht des Partners sitzen.

FSH

Das Follikel Stimulierende Hormon wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet und steuert sowohl die Eireifung sowie die Ovulation als auch die Östrogensynthese bei der Frau.

G-Punkt

Unter den erogenen Zonen nimmt der G-Punkt - von Fachleuten auch Gräfenberg-Areal genannt - eine besondere Position ein. Denn neben der Klitoris (Kitzler) ist er der einzige Bereich des weiblichen Körpers, dessen Stimulierung einen Orgasmus hervorrufen kann. Kann wohlgemerkt. Denn viele Frauen verstehen nicht, warum seit Ende der 80er Jahre ein so grosses Aufheben um jenen G-Punkt gemacht wird. Entweder haben sie keinen, oder er ist nicht in der Weise stimulierbar, wie das oft propagiert wird.

Gangbang

Eine Art von Gruppensex, die eher selten vorkommt: Eine Frau hat mit sehr vielen Männern Geschlechtsverkehr. Auch in der Schwulenszene nennt man den Geschlechtsverkehr eines Mannes mit mehreren so. Allgemeiner wird dies auch als Gruppensex, Orgie, Triosex oder Triple bezeichnet.

Geil

Ein Wort aus dem Mittelalter, wo es kraftvoll, lustig oder fröhlich bedeutete. Heute gehört dieses Wort zur Umgangssprache von Jugendlichen, aber auch viele Erwachsene benutzen es gern. Es bezieht sich sowohl auf geschlechtliche Erregtheit als auch auf die begeisterte Beschreibung von Gegenständen, Handlungen oder Erlebnissen.

Geisha

Japanische Frauen, deren Aufgabe darin besteht, männliche Gäste zu unterhalten. Die Geisha ist auf keinen Fall eine Prostituierte. Das Erscheinungsbild der Geisha wird geprägt von schöner Kleidung, ausgezeichneter Kenntnis, guter Sitten und einer Fähigkeit zur intelligenten und inhaltsreichen Unterhaltung. Auch mit Gesang, Tanz und Musik kann die Geisha den Gast vergnügen.

Geisha-Kugeln

Auch Ben-Wa-Bälle, Liebeskugeln, Ruck-Zuck-Orgasmuslust oder Rinotama.
Ballspiel für die Geisha in uns. Orgasmuskugeln sind ein uraltes Erotikspielzeug aus Japan, denn die Frauen aus dem Land der Toyotas wussten schon immer, wo es langgeht in Punkto Höhepunkt. Die Erregungskugeln kommen paarweise daher und werden durch eine Schnur zusammengehalten. Die eine der beiden Geishakugeln ist etwas grösser als die andere und im Inneren der Kugeln befinden sich weiter kleinere Bälle, so dass die schwereren inneren Kugeln in der grösseren hin und her rollen können. Die Kugeln in die Vagina schieben, nur das Schnurrende zum Herausnehmen liegt wie ein Tamponfaden am Scheidenausgang. Die Liebeskugeln kullern herum und stimulieren bei jedem Schritt. Sie verursachen einen steten erotischen Reiz und einige Frauen finden es geil in der Scheide gekullert zu werden. Das Spiel mit der Kugel soll aber die Beckenbodenmuskeln stärken. Ausserdem kann Frau die Kugeln beim Geschlechtsverkehr tragen. Die Geishas hatten Orgasmuskugeln aus Elfenbein, Gold oder Silber. Beim Kauf auf latexüberzogene Kugeln achten.

Gender-Bender

Personen die im Spiel zwischen den Geschlechterrollen wechseln.

Genitalien

Medizinische Bezeichnung für die Geschlechtsorgane von Mann und Frau. Man unterscheidet dabei die inneren und die äusseren Genitalien. Die inneren Genitalien der Frau, Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter. Beim Mann, Prostata und Samenbläschen (auf der Prostata).

Gerontophilie

Die Betroffenen sind nur mit sehr alten Menschen in der Lage, sexuelle Befriedigung zu finden. Darunter fällt nicht das sexuelle Verhältnis von (sehr) alten Menschen, die gemeinsam alt geworden sind.

Geschlechtskrankheiten

Wer ungeschützt verkehrt, kann eine unliebsame Erinnerung an die Liebesnacht zurückbehalten. Filzläuse sind da noch die harmloseste Variante. Denn Tripper (Gonorrhoe) und harter Schanker (Syphilis) lassen sich nur mit starken Medikamenten behandeln. Syphilis ist eine Bakterieninfektion, die sich ausschliesslich bei sexuellen Kontakten überträgt.

Golden Shower

Urinspiele, man sagt auch Natursekt oder Champagner.

Goldfisch-Sex

Sextechnik, bei der die Hände nicht im Spiel sein dürfen (in Anlehnung an Fische, die ja auch keine Arme haben). Mann und Frau fesseln sich die Hände auf den Rücken und versuchen sich dann gegenseitig zu stimulieren und auch den Koitus auszuüben.

Gonorrhoe

Siehe Tripper

Gonorrhoe der Frau

Bei der Frau verläuft die Gonorrhoe häufig wesentlich milder als beim Mann und wird daher oft gar nicht bemerkt und dementsprechend auch nicht behandelt. Die Folge davon ist dann eine chronische Gonorrhoe. Wenn Beschwerden auftreten sind dies meist Schmerzen beim Wasserlassen und ein häufiger Harndrang als Zeichen einer Entzündung von Harnröhre und -blase sowie ein wässriger Ausfluss infolge einer Entzündung des Gebärmutterhalses. Während der Menstruation besteht die Gefahr eines Übergriffes der Infektion auf die Gebärmutter, die Eileiter sowie die Eierstöcke, was zu einer bleibenden Sterilität führen kann.

Die Infektion kann auch auf die Schleimhaut des Rektum, also des Enddarmes, sowie auf die Bartolinischen Drüsen mit der Gefahr einer Abszessbildung übergreifen.

Bei beiden Geschlechtern besteht die Möglichkeit der Ausbreitung der Erreger mit dem Blut, die allerdings sehr selten ist. Die Folge davon können sein:

Gelenkentzündung mit Befall der Sehnenscheiden
Entzündung von Bindehaut und Regenbogenhaut des Auges
Entzündungen von Herzinnenhaut und Herzbeutel
Entzündung der Haut mit Bildung von schmerzhaften Pusteln.

Gonorrhoe des Mannes

Bereits 1 bis 3 Tage nach der Ansteckung kommt es zu einer Rötung und Schwellung der Harnröhrenmündung mit Brennen beim Wasserlassen sowie einem anfangs wässrigen, später schleimig-eitrigen Ausfluss. Unbehandelt kann sich die Infektion weiter ausbreiten. Nach 2 - 3 Wochen bemerkt der Patient dann dumpfe Schmerzen am Damm sowie in der Blasengegend als Zeichen einer Beteiligung der Prostata. Greift die Entzündung auf den Nebenhoden über, kommt es zu einer Rötung, Schwellung sowie Druckschmerzhaftigkeit des Nebenhodens bzw. Hodens bei allgemeinen Krankheitsgefühl sowie Fieber. Es besteht die Gefahr einer späteren Unfrucht-barkeit.

Graviditäts-Fetischismus

Die Befriedigung der Lust ausschliesslich an schwangeren Frauen. Besonders reizen den Fetischisten der angeschwollene Bauch der Schwangeren und die Vorstellung des heranwachsenden Kindes darin. Schwangerschafts-Fetischisten haben nur selten Gelegenheit, ihre Neigung auch mit Hilfe des Geschlechtsverkehrs auszuleben. Häufig befriedigen sie sich selbst mit Fotos oder Filmen von Schwangeren. Psychologisch gesehen besteht hier eine Ähnlichkeit mit dem Deformations-Fetischismus, der sich auch völlig auf die Andersartigkeit von Körperteilen bezieht.

Griechisch

Analverkehr. Griechisch ist der Ausdruck für jeden Sex, wo der Penis in den After eingeführt wird. Auch Pedicatio genannt.

Gynäkophob

Eine Person, die Angst vor Frauen hat.

Hanky-Code

Vom Englischen hanky = Taschentuch. Erkennungszeichen für die unterschiedlichen Vorlieben und Neigungen von SasomasochistInnen. Der Ursprung kommt aus der Schwulenszene. Generell gilt:
Aktive haben das Hanky in der linken Hosentaschen.
Passive in der Rechten.
Die geläufigsten Farben:
Orange, alles geht
Hellblau, Oralverkehr
Rot, Fisting
Oliv, Militärspiele
Anthrazit, Gummifetish
Senffarben, Foodfetisch
Gelb, Natursekt
Braun, Spiele mit Kot
Weiss, Anfänger
Schwarz, harter SM
Grau, Bondage
Rose, Spanking
Violet, Piercing
Dunkelblau, Analsex

Harems-Komplex

Häufig vorkommende Männerfantasie, die sich auf den orientalischen Harem bezieht. Ein Harem war im Orient das Heer der Frauen und Gespielinnen von Scheichs und Fürsten. Diese durften als einzige mit den Frauen den Geschlechtsverkehr vollziehen.
Aus dem Harems-Komplex heraus entwickelt sich bei Männern der Wunsch, im Mittelpunkt zu stehen und mit mehreren Frauen gleichzeitig Sex zu haben. Eine normale Zweierbeziehung wird für den Mann unmöglich, da er hierbei keine Befriedigung mehr findet.

Heavy Petting

Gegenseitige Masturbation bis zum Höhepunkt.

Hetäre

Im alten Griechenland bezahltes Mädchen, das selbständig oder in Bordellen Prostitution betrieb. Die Dirnen gehörten zum täglichen Leben. Der berühmte Redner Demosthenes soll gesagt haben:"Wir haben Dirnen zu unserem Vergnügen, Nebenfrauen für den täglichen Bedarf, Gattinnen, um uns legitime Kinder zu schenken und den Haushalt zu leiten."

Auf unterster Stufe standen die Dikteriaden. Sie lebten in öffentlichen Freudenhäusern. Sie Auletriden nahmen als Flötenspielerinnen und Tänzerinnen an Festgelagen teil und erfreuten die Gäste mit ihren körperlichen Reizen. Eine gehobene Form war die Hetäre als bezahlte Partnerin eines wohlhabenden und hochgestellten Mannes. Sie war meist nicht nur schön, sondern auch gebildet und künstlerisch bewandert; es gab spezielle Schulen für diese Damen. Durch ihre engen Beziehungen zu Staatsmännern, Heerführern, Künstlern, Dichtern und Philosophen gehörten viele von ihnen zu den reichsten und mächstigsten Damen der Stadt. Einige sind berühmt geworden und durch die reichhaltige Literatur auch dokumentarisch belegt (die Hetärengespräche des Lukian, die Hetärenbriefe des Alkiphron, etc.). Auf diese Weise sind uns viele Geschichten von Hetären überliefert.

Heterosexuell

Sexuelle Ausrichtung zum anderen Geschlecht. abk. Hetero

Hoden

sprachlich verwandt mit "Haut", "Hülle", gr. "orchis", lat. "testis"
Männliche Keimdrüsen der die männlichen Geschlechtszellen, also die Spermien und das Geschlechtshormon Testosteron gebildet werden.Die Grösse des Hodens spielt für die Qualität des Spermas und damit die Potenz eines Mannes keine Rolle. Allerdings können Verletzungen oder Krankheiten (z.B. Mumps im Kindesalter) zu Hodenschädigungen und Zeugungsunfähigkeit führen.

Hodensack

Der Hodensack oder Scrotum ist eine Hauttasche, die durch ein bindegewebiges Septum in zwei Hälften geteilt wird. In diesem befinden sich Hoden und Nebenhoden. Die im Vergleich zum Inneren der Bauchhöhle ca. 2-4 °C niedrigere Temperatur im Hodensack ist eine unerlässliche Bedingung für die Samenbildung.

Homosexuell

Die sexuelle Ausrichtung und Liebe zum gleichen Geschlecht. Männer werden als schwul und Frauen als lesbisch bezeichnet.

Hörigkeit

Sexuelle Unterwerfung an einen anderen Menschen. Hörige Menschen verfügen oft nur über einen schwachen oder gar keinen eigenen Willen und sind froh wenn ihnen der Sexualpartner den Weg weist.

Bei Männern kommt das hörig sein seltener vor, in den meisten Fällen sind die Frauen den Männern hörig. Ist jedoch ein Mann extrem masochistisch veranlagt, unterwirft er sich häufig einer Domina, um Befriedigung zu finden.

HWG

Kürzel für "häufig wechselnder Geschlechtsverkehr", eine gängige Formulierung aus Polizeiberichten. Die Abkürzung bezieht sich fast immer auf Frauen. Unter "Person mit HWG" ist eine Prostituierte zu verstehen.

Impotenz

Unfähigkeit des Mannes, Kinder zu zeugen. Die Ursache kann in der Konsistenz des Spermas liegen oder der Mann ist zu keiner Erektion und damit zu keinem Geschlechtsverkehr fähig. Mögliche Gründe können von körperlicher oder psychischer Art sein.

Infantilismus

Das Zurückgebliebensein eines Erwachsenen auf der körperlichen und / oder geistigen Entwicklungsstufe eines Kindes. Sexueller Infantilismus kann durch Kastration, Hoden- oder Eierstock-Fehlfunktionen oder eine mangelhafte Hormonproduktion in der Hypophyse auftreten.

Infibulation
Insemination

Künstliche Befruchtung durch Übertragung von Spermazellen in die Vagina der Frau.

Intermammae

Siehe Busen-Sex.

Intimdusche

Die Intimdusche besteht aus einem schmalen Duschkopf (Durchmesser 2 cm, Länge 16,5), mit Anschlussschlauch, der problemlos an allen handelsüblichen Armaturen befestigt werden kann. Und schon kann der nasse Spass beginnen: den sexy Prickler in Po oder Muschi einführen und aufdrehen. Das Wasser spritzt aus vielen kleinen Löchern in mehr oder weniger starken Stössen auf die sensible Innenwand der Genitalien. Der Wassersex geschieht am besten gleich im Badezimmer, in der Dusche oder in der Wanne. Aufpassen, dass der Strahl nicht zu stark ist und gar die edlen Teile verletzt werden. Bei rektaler Anwendung nicht den Po verstopfen, da sonst der Enddarm aufgebläht wird und lebensgefährliche Verletzungen erfolgen können.

Inzest

Auch als Blutschande bezeichnet, ist strafbar. Geschlechtsverkehr zwischen Eltern und Geschwistern. Das Tabu des Inzest hat sehr rationale Gründe, da Geschwister untereinander oder Eltern und Kinder über sehr viele ähnliche Gene verfügen, ist die Gefahr der Erkrankung des Nachwuchses an Erbkrankheiten sehr viel grösser als bei fremden Menschen, die miteinander Kinder zeugen.

Irrumatio

Der Mann hat seinen Penis im Mund einer anderen Person und bewegt sich vor und zurück. Wie Fellatio nur das jetzt der Mann aktiv ist.

Italienisch

Der lateinische Ausdruck dafür lautet: Cuetus In Axilla.
Cuetus In Axilla. Der Mann "dringt" in die Achselhöhle ein. Mit dem Unterarm kann man den Druck regeln.Warum diese Technik als italienisch bezeichnet wird, ist nicht belegt.

Jack-Off-Party

In der Schwulen-Szene, Party bei der nur onaniert wird. Entweder alleine oder in einer Gruppe.

Kamasutra

Indisches Liebeslehrbuch aus dem 4. Jahrhundert nach Christus. Eines der grossen kulturhistorischen Werke der Weltliteratur. Im Kamasutra werden Ratschläge sowie Hinweise für fast alle Bereiche von Liebe und Sexualität gegeben. Entstammt der hinduistischen Religionslehre.

Karezza

Kommt aus dem indischen Tantra. Form des Koitus, bei dem der Samenerguss absichtlich vermieden wird.

Die Einführung des Gliedes findet wie gewöhnlich statt, jedoch bleibt der Penis eine Zeitlang (oft mehrere Stunden) regungslos in der Scheide. Durch innere Meditation wird versucht den Geist über den Körper zu erheben. Der Koitus endet schliesslich mit der Erschlaffung des Mannes, oder der Mann fühlt, dass eine Fortsetzung dieses Vorganges doch noch eine Ejakulation auslösen könnte. Heute weiss man, dass die Art von Koitus ohne Orgasmus und ohne Lustlösung eher schädlich als nützlich sein kann. Es kann sogar zu nervlichen Krisen und indirekten schweren Auseinandersetzungen zwischen den Partner führen.

Kaviar

Anderes Wort für Kot (Scheisse), Abkürzug KV nicht zu verwechseln mit Kaufmänische Lehre bei einer Bank oder Versicherung.

Kesser Vater

Bezeichnung bei lesbischen Frauen für den mehr "männlichen" Teil der Beziehung, diese wird oft durch ein besonders markantes Outfit betont.

Keuschheitsgürtel

Ein oft kunstvoll aus Metall oder Leder gestalteter und mit einem Schloss versehener Gürtel, der bei der Frau die Schamgegend abdeckte. Nur dem Besitzer des Schlüssels, in der Regel der Ehemann, war es so möglich, mit der Frau zu schlafen.
Entstanden ist diese Sitte im Mittelalter, wo die Männer bedingt durch jahrelange Abwesenheit während der Kreuzzüge um die Treue ihrer Ehefrauen fürchteten. Dies natürlich nicht ganz unbegründet; aber im Zweifelsfall gelang es dem Geliebten dann mit einem Nachschlüssel doch, das Schloss zu öffnen und an die ersehnte Schamgegend heranzukommen.

Klimax

Der Höhepunkt der geschlechtlichen Vereinigung, Orgasmus.

Klistier

Darmspülung.

Klitoris

Auch Kitzler genannt, entspricht entwicklungsgeschichtlich dem Penis beim Mann.

Koitus

Geschlechtsverkehr

Koitus interruptus

Der Penis wird vor dem Samenerguss aus der Scheide herausgezogen.

Koitus per anum

Siehe auch Analverkehr

Koitus reservatus

Der Samenerguss wird absichtlich über längere Zeit hin oder ganz unterdrückt.

Kokotte

(franz. cocotte="Hühnchen)

Dirne, Dame der Halbwelt, eine vornehmere Prostituierte des 19. Jahrhunderts. Die Kokotten legten grossen Wert auf ein elegantes Äusseres und waren zu ihrer Zeit sehr begehrt. Ihre Dienste liessssen sie sich allerdings auch teuer bezahlen. Eine Kokotte zu erringen war für reiche Männer oft ein Statussymbol, für die Kokotte wiederum erhöhte das ihren Marktwert. Im Unterschied zur Mätresse hatte die Kokotte nicht nur einen, sondern mehrere Liebhaber - nacheinander oder gleichzeitig.
Jedes Zeitalter hat die im eigene Form der Luxusdirne (in der heutigen Zeit sind dies die Callgirls).

Kondom

KondomKondome - gelegentlich auch Pariser, Gummi oder Verhüterli genannt - dienen als einzige der hier vorgestellten Verhütungsmittel auch dem Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten (STD= Sexual Transmitted Disease) wie z.B. Aids, Hepatitis, Syphilis oder Gonorrhoe (Tripper). Wegen dieser doppelten Funktion, ihrer relativ einfachen Handhabung, ihrer fehlenden Nebenwirkungen (von Latexallergien abgesehen), sowie ihrer relativ grossen Sicherheit bilden Kondome mittlerweile die am häufigsten verwendete Schutzmassnahme beim Geschlechts-verkehr.

Kondom

In verschiedenen Sprachen

Land Kondom Umgangssprache
Ägypten kabbud  
Argentinien preservativo, condón forro
Australien condom life saver
Belgien préservatif, condoom capote
Brasilien preservativo camisinha, camisa de vénus
Chile preservativo, condón goma
Dänemark kondom gummi
Estland Kondoom, preservatiiv presku, kantoss, kumm, korts
Finnland kondomi kumi, kortsu, skordari
Frankreich préservatif, condome capote anglais, peau divine, gant de dames, calotte dássurance
Griechenland préservatif, condome kapota
Grossbritannien condom rubber, french letter, raincoat, Johnny
Irland condom rubber
Italien profilattico, preservativo gomma, palloncino, sette bello
Japan kondómu  
Kolumbien preservativo, condón  
Kroatien/ Serbien/ Mazedonien kondom, prezervativ  
 
Luxemburg praeservativ gummi
Marokko kabbud  
Niederlande condoom  
Norwegen kondom gummi
Österreich kondom Gummi, Ola
Peru preservativo, condón poncho, casco, guante
Polen prezerwatywa gumka, eros, komdom, czepek
Portugal preservativo camisa de vénus
Russland preser galosche
Schweiz préservatif, profilattico, Kondom capote, preservativo, Gummi
Spanien preservativo, condón gomma
Südafrika condom  
Tansania condom, mpira (yababa)  
Thailand   Thung Anamei (Gesundheitstüte), Sya Fon (Regenmantel)
Tschechische Republik Kondom, prezervativ prcguma oder prcka
Türkei prezervatif lastik, sapka, torba, kaput
USA condom prophylactic, contraceptive, rubber, balloon, Jimmy-hat, glove, sheaths, rubbers
Kontrektation

Der menschliche Trieb, seinen Partner zu berühren und körperlich zu fühlen. Die körperliche Berührung löst eine innere Befriedigung aus, durch die, die sexuelle Erregung verstärkt wird. Gemeint sind dabei nicht nur Berührungen mit den Händen, sondern auch Liebkosungen mit Lippen und Zunge.

Koprolagnie

Kot-Fetischismus, dass sexuelle Interesse konzentriert sich auf den Anus. Die Lust bei der Ejakulation eines Mannes wird teilweise durch die Lust beim Ausscheiden von Kot ersetzt. Der Betroffene hinterlässt seinen Kot in den Betten, Schlaf- oder Badezimmern von Frauen, die er sexuell nicht befriedigen konnte.

Koprophagie

Essen von Kot. (Scheisse)

Kopulation

Vom lat. Substantiv copulatio = Verbindung. Geschlechtsverkehr. Siehe auch Koitus.

Korophilie

Die Sucht heterosexueller Männer, den Geschlechtsverkehr ausschliesslich mit sehr jungen Mädchen zu vollziehen. Häufig ist es ihnen nur mit finanziellen Mitteln möglich, das Mädchen wenigstens für einige Zeit an sich zu binden. Auch ältere lesbische Frauen zeigen häufig eine korophile Neigung.

Lambitions-Akt

Begriff für das Lecken an verschiedenen Körperstellen auch intime Stellen.

Lendengrübchen

Sie werden als Merkmale eines erotischen weiblichen Körperbaus geschätzt.
Lendengrübchen sind zwei weiche Vertiefungen im Rücken von meist jungen Frauen, die wenige Zentimeter links und rechts der Wirbelsäule liegen. Sie bilden mit der Mitte der Gesässspalte und dem Grübchen unterhalb des letzten Wirbelfortsatzes einen auf dem Kopf stehenden Rhombus.

Levirat

(lat. levir = Schwager) Schwagerehe, eine Ehe- bzw. Familienform, in der Witwen und deren Kinder duch den Bruder des verstorbenen Mannes versorgt und geschützt werden. Sie bildete sich historisch beim Übergang von der Gruppenehe in der Sippe zur Mehrgenerationenfamilie und Einzelfamilie heraus.
Im jüdischen Brauchtum früherer Zeiten hatte das Levirat auch folgende Bedeutung: Wenn ein Ehemann starb, ohne Kinder zu hinterlassen, so war es Aufgabe seines Bruders, die Witwe zur Frau zu nehmen und den erstgeborenen Sohn als rechtmässigen Erben aufzuziehen. Eine jüdische Frau heiratete also nicht nur ihren Mann, sondern dessen ganze Familie.

Libido

Sexuelles Verlangen, Lust und Begierde nach körperlicher Liebe. Häufig verbindet man die Libido auch mit spontaner Lust, wobei die sexuelle Reize so stark sind, dass der Ort oder die Zeit kaum Bedeutung hat.
Durch psychische Probleme, Stress, Krankheiten, Schwangerschaft und Geburt kann es sowohl zu einer extremen Steigerung der Libido kommen oder aber zu einem Erlahmen. Im Alter erlischt meist auch die Libido, langsam und parallel mit dem Alterungsprozess.

Liebeskummer

Fast alle Menschen werden im Laufe ihres Lebens einmal oder mehrmals das Opfer von Liebeskummer. Normalerweise würde man in einem solchen Fall von einer epidemischen Erkrankung sprechen. Aber merkwürdigerweise wird diese teilweise schlimme psychische Ausnahmesituation in der Medizin kaum zur Kenntnis genommen.
Dabei sind die Folgen von echtem Liebeskummer teilweise dramatisch, bis hin zu schweren körperlichen Erkrankungen oder sogar Selbstmord. Ausserdem wird in den Medien immer wieder von Fällen berichtet, in denen Betroffene nicht nur sich selber, sondern die ganze Familie einschliesslich der Kinder getötet haben.Es gibt auch viele Fälle, in denen sich ein Mensch in einen anderen verliebt, ohne dass es zu irgendeiner Art von Beziehung gekommen ist. Hin und wieder weiss der oder die Betroffene nicht einmal von den Gefühlen des anderen. Derartiges Liebesleid kann bis hin zum Stalking führen und eindeutig zwanghafte Züge annehmen und damit behandlungsbedürftig werden.

Dieses Gefühl der Liebe, oder wie immer man es auch nennen mag. ist oft so stark, dass es jedes rationales Handeln überdeckt und für Aussenstehende zu unbegreiflichem Verhalten, wie Hingabe, Selbstaufgabe, Opferbereitschaft u.ä. führt. Wird dieses Gefühl jeweils erwidert, ist es oft mit ungeheurem Glücksgefühlen, innerer und äusserer Zufriedenheit sowie grosser Ausgeglichenheit verbunden. Oft ist die Liebe zu einem anderen Mensch für Dritte unbegreiflich, da sie oft Bildungsschranken, soziale Schranken, Alter und Vermögen völlig ignoriert.

Liebe kann dem Mensch aber, neben den vielen positiven Aspekten dieses Gefühls, leider auch regelrecht zerstören. Dann kann man von krankhafter Liebe sprechen. Meist ist Liebe ausserdem mit intensiver Sexualität gepaart. Entzieht der eine Partner dem anderen seine Liebe, so wird der Verlassene fast immer von Liebeskummer betroffen.

Lolita

Bezeichnet eine sehr junge, sehr erotische und sexuell interessante und interessierte Frau. Übt besonders auf ältere Männer einen starken Reiz aus, die grenze zur Pädophilie ist dabei fliessend.

Lubrekation

Das Feucht-Werden der Vagina bei sexueller Erregung.

Lusttropfen

Tritt bei grosser Erregung vor dem eigentlichen Orgasmus aus dem Glied.

Lutschkomplex

Der Zwang, an Dingen zu lutschen. Es geht einzig und allein um die Befriedigung des Lutsch-Bedürfnisses. Der Lutschkomplex ist auf die orale Phase der Kindheit zurückzuführen. Im Unterbewusstsein besteht immer noch der Drang, Dinge in den Mund zu nehmen. So befriedigen Handlungen wie Rauchen oder Küssen, aber auch das Saugen und Lecken an Brustwarzen oder Genitalien manchmal unbewusst diesen Trieb. Auch das krankhafte Schwanzlutschen in jeder Situation und zu jeder Tageszeit gehört dazu. Vom extremen Schwanzlutschkomplex können Frauen und Männer betroffen sein. 

Mamakoitus

Auch Brustsex, Tittensex, Brustfick, Tittenfick genannt. Siehe auch spanisch

Masochismus

Die Lust, von sexueller Erregung beim Erdulden von körperlichen oder seelischen Misshandlungen. Diese Neigung ist häufiger bei Männern als bei Frauen anzutreffen. Der Masochist duldet lustvoll und oft mit Genuss die Demütigungen und Züchtigungen durch seinen Partner oder eine andere dominierende Person und kommt dabei auch zum Höhepunkt.
Der Begriff des Masochismus ist auf den Schriftsteller Leopold von Sacher-Masow (1836-1898) zurückzuführen. Sacher-Masow wurde insbesondere durch den Roman "Venus im Pelz" bekannt.

Masturbation

Vom lat. Substantiv manus = Hand und stuprum = Entehrung, Unzucht, Schändung. Vielfach wird die Masturbation auch als Selbstbefriedigung bezeichnet, was jedoch nicht immer zutrifft. Masturbation kann im Gegensatz zur Selbstbefriedigung auch durchaus mit dem Partner betrieben werden. Bei der Masturbation zu zweit befriedigen sich beide Partner gegenseitig mit der Hand, mit den Lippen oder einem Hilfsmittel wie zum Beispiel einem Vibrator, ohne dass es aber zu tiefergehenden Intimitäten kommt. Zur Selbstbefriedigung wird die Masturbation erst, wenn man sich allein mit der Hand oder einem Hilfsmittel bis zum Orgasmus stimuliert.

Missogynie

Die starke Abneigung eines Mannes gegen das weibliche Geschlecht. Die Abneigung besteht besonders in Bezug auf die Sexualität.

Monogamie

( gr. Monos = einzeln, gamos = Ehe)
Einehe; Sexualität, die auf einen Partner beschränkt ist. Eheliche Treue gilt als Ideal. Ein Gegenentwurf zur Monogamie ist die Vielehe (Polygamie), in der nach islamischem Recht ein Mann bis zu vier Frauen heiraten darf, vorausgesetzt, er hat genug Geld dafür und kann sie alle absolut gleich behandeln, was auch die sexuelle Befriedigung einschliesst.

Morgenlatte

Es kann vor allem morgens durch den Druck der Harnblase vorkommen, dass man als Junge/Mann eine Erektion hat, wenn man aufwacht. Der Grund ist also nicht (unbedingt) oder in jedem Fall sexuelle Erregung durch einen "geilen" Traum.

Mud

Schlammspiele

Narzissmuss

Ursprung griechische Sage von Narziss, der sich beim betrachten des Spiegelbildes in sich selbst verliebte. Nur auf sich selbst bezogen. Zurücknahme der Libido auf sich selbst, aber weder sich selbst noch andere trotz aller Suche nach Liebe zu lieben vermag. Stimulation durch die Betrachtung des eigenen Körpers.

Natursekt

Auch Wassersport genannt oder Urinspiele. Die Abkürzung für Natursekt lautet NS nicht zu verwechseln mit RS (Rekrutenschule). Siehe auch Golden Shower.

Nekrophilie

Sexualität mit Toten oder Teilen davon. Die Täter, meistens total gestörte Persönlichkeiten, bedürfen unbedingt eine medizinisch- psychologischen Hilfe. 

Nicht zu verwechseln mit Leichenfledderei, ein Leichenfledderer ist ebenfalls eine gestörte Persönlichkeit welche tote ausraubt bez. ausplündert. 

Ein Nekrophiler Leichenfledderer ist eine extrem gestörte Persönlichkeit welche eine Leiche ausraubt und mit ihr oder Teilen der Leiche Sex hat.

Nymphomanie

Extremer Sexualtrieb bei Frauen. Echte Nymphomanie ist als krankhaft einzustufen, da die betreffenden Frauen, ohne Befriedigung zu empfinden, ständig nach neuen Sexualpartner suchen.

Obszön

Sexuelle Handlungen, die das Schamgefühl anderer Menschen verletzt.

Onanie

Auch Masturbation, Autoerotik bezeichnet. Unter Onanie versteht man alle Sexualpraktiken, die ohne Partner zur sexuellen Stimulation oder Befriedigung führen. Die Selbstbefriedigung ist eine völlig normale Spielart der menschlichen Sexualität, die sogar bei sexuell sehr zufriedenen und ausgefüllten Menschen hin und wieder praktiziert wird.

One Night Stand

Beim One Night Stand handelt es sich um ein einmaliges, unverbindliches Abenteuer für eine Nacht. Am nächsten Morgen geht jeder wieder getrennter Wege.

Oralverkehr

Sexuelle Befriedigung durch die Stimulation der Genitalien mit Mund und Zunge.

Orgasmus

Der Höhepunkt des Geschlechtsverkehrs. Beim Mann ist der Orgasmus deutlich durch die gleichzeitig eintretende Ejakulation (Abspritzen) erkennbar. Bei der Frau zieht sich die Beckenmuskulatur zusammen, wobei der Orgasmus sich vom Becken aus über den ganzen Körper ausbreiten kann.

Orgie

Ein sexuell ausschweifendes Fest, bei dem Sexualität tabulos im Mittelpunkt steht.

Päderastie

Seelische und körperliche Liebe von Erwachsenen ausschliesslich zu Knaben und jungen Männern. Es handelt sich dabei um eine Sonderform der Pädophilie und ist heute noch strafbar. Im antiken Griechenland hingegen war sie weit verbreitet und gesellschaftlich anerkannt.

Pädophilie

Sexuelle Zuneigung Erwachsener zu Kindern oder Jugendlichen beiderlei Geschlechts.

Parkplatztreff

Frauen und Männer treffen sich auf Autobahnraststätten für Sex oder Voyer-Spiele. Oft finden man auch zeigefreudige Pärchen die sich gerne beobachten lassen.
Siehe auch: www.parkplatztreff.ch

Pederastion

Eindringen des Penis in den Anus, auch Analverkehr oder Analsex genannt. Vulgär / Gossensprache: Arschfick

Pedicatio

Ist ein anderer Begriff für Analverkehr

Penetrieren

Eindringen

Penis

Der Penis besteht aus drei Schwellkörpern, den beiden nebeneinanderliegendenCorpora cavernosa und dem Corpus spongiosum mit der Harnröhre (Urethra). Die Corpora cavernosa sind von einer derben Hülle, der Tunica albuginea umgeben, die ihrerseits von der Fascia penis umhüllt werden. Die Corpora cavernosa enthalten das erektile, schwammartige Gewebe. Ein Bälkchensystem, das aus glatter Muskulatur, Bindegewebe und Nerven aufgebaut ist begrenzt die Kavernen. Das wichtigste blutversorgende Gefäß ist die Arteria profunda penis. Diese entspringt aus der Arteria penis und wird ihrerseits über die Arteria pudenda interna und der Arteria iliaca interna aus der großen Beckenarteria Arteria iliaca communis versorgt.

Der Penis

Penisfraktur

Bruch des erigierten männlichen Gliedes durch plötzliches, gewaltsames Abknicken. Blutgefässe im Penis platzen, das Glied schwillt sehr schnell an und verfärbt sich bläulich-rot. Oft geht eine Verletzung der Harnröhre einher. Eine sehr schmerzhafte Verletzung, die sofort notfallärztlich versorgt werden muss, da nicht selten ein chirurgischer Eingriff notwendig ist. Ursache für eine Penisfraktur ist in den meisten Fällen "wilder Sex" beim Geschlechtsverkehr. Es wird berichtet, dass beim Penisbruch ein Geräusch zu hören ist, dass dem Knall einer Peitsche ähnlich ist.

Petting

Die erogenen Zonen und die Geschlechtsteile des Partners mit Zunge, Lippen und Händen erforschen. Geschlechtsverkehr wird beim Petting nicht praktiziert. Petting gilt allgemein als Vorspiel zum Geschlechtsverkehr. Eine andere Form von Petting, Heavy Petting.

Phallus

(gr-lat.) Penis, männliches Glied.

Plug

Analdildo oder Analstöpsel.

Pornographie

Aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich "Darstellung von Huren".

Potenz

Vom lat. potens = mächtig, fähig. Bezeichnet die sexuelle Leistungsfähigkeit und Zeugungsfähigkeit des Mannes.

Priapismus

(krankhafte) Dauererektion des männlichen Gliedes, benannt nach Priapos aus der griechischen Mythologie, dem Sohn von Aphrodite und Dionysos. Priapos wurde in den antiken Darstellungen stets mit sehr grossem Penis gezeigt.
Priapismus ist für den Betroffenen meist schmerzhaft. Die Schwellkörper sind mit Blut gefüllt, gleichzeitig bleibt die Fähigkeit zum Harnlassen erhalten. Der Betroffene verspürt jedoch keine Lust, da die Versteifung ohne sexuelle Erregung erfolgt.
Ursachen für Priapismus können bestimmte Krankheiten (Multiple Sklerose, Prostatavergrösserung, Venendefekte), Blei- oder Kohlenmonoxydvergiftungen oder Nikotin- und Alkoholmissbrauch sein.

Pyromanie

Die Tatsache, aus dem Spiel mit Feuer sexuelle Erregung zu ziehen.

Quicki

Kurzer, heftiger Geschlechtsakt ohne Vorspiel und sonstige Anlaufphasen, meist noch in halbbekleidetem Zustand. Siehe QuickDate.ch

Rimming

Ausdruck aus der Schwulenszene, der für das Lecken oder Penetrieren des Afters (Anus) mit der Zunge steht. Nachdem der Anus ausgiebig mit der Zunge verwöhnt und angebohrt wurde, folgt in den meisten fällen der Analverkehr.

Russisch

Ölmassagen. Manchmal ist auch eine Intimrasur einbezogen. Eher selten, die Frau befriedigt den Mann mit ihren Oberschenkel d.h. der Mann "dringt" zwischen ihre Oberschenkel ein.

Russisches Wrestling

Ein anderer Ausdruck für harten Analsex. Dabei muss spielt es keine Rolle ob ein oder beide Sexpartner besoffen sind oder nicht.

Sadismus

Unter Sadismus versteht man die Tatsache, dass ein Mensch sexuelle Befriedigung dadurch erfährt, dass er einen anderen Menschen oder mehrere seelisch und/oder körperlich demütigt und quält. Beim Masochismus besteht die sexuelle Lust darin, seelisch und/oder körperlich gedemütigt und gequält zu werden.
Der Begriff des Sadismus ist auf den französischen Schriftsteller Francois Marquis de Sade ( 1740-1814) zurückzuführen. Er schrieb eine Reihe von psychologisch aufklärenden Romanen mit obszönem Inhalt.

Sado-Masochismus

Ein Begriff, der die gemeinsamen Komponenten des Sadismus und Masochismus vereint. Die sadomasochistischen Praktiken beinhalten zum grossen Teil dominante, aber auch devote Elemente - häufig die Unterwerfung des einen Sexpartners unter den anderen. Sadisten empfinden Erregung/Befriedigung, wenn sie anderen Schmerzen zufügen. Masochisten, wenn ihnen Schmerzen zugefügt werden. In einer Sado-Maso-Beziehung ist der Sadist dominant, der Masochist devot (unterwürfig).
S/M wurde nach den Schriftstellern Donatien Aplonse François Marquis de Sade und Leopold von Sacher-Masoch benannt, die sich mit Schmerz, Lust und sexueller Unterwerfung befassten.
S/M-Praktiken sollten nicht (ausschliesslich) von Anfängern ausgeübt werden. Wichtig ist, dass man die Grenzen kennt. Oft wird ein Passwort vereinbart, das eindeutig zu verstehen gibt wann der Devote aufhören will. Ein "nein" oder "aufhören" eignen sich als Passwort schlecht, da diese Wörter meist nicht wirklich so gemeint sind. Bekannte Wörter sind "Mayday" oder "Kühlschrank".

Safe, Sane, and Consensual (SSC)

Sicher, gesund und einvernehmlich. Grundregel der sadomasochistischen Subkultur.

Scat

Engl. für Spiele mit Kot.

Scheidenkrampf

Oft psychisch bedingter Krampf der Scheiden-, Beckenboden- und Oberschenkelmuskulatur, der durch einen von der Frau ungewollten Sexualverkehr ausgelöst wird. Ursachen können schlechte Erfahrungen mit der Sexualität, Angst vor Schmerzen oder falsche Erwartungen vom Geschlechtsverkehr sein.

Scheidenspülung

Scheidenspülungen sind als Verhütungsmethode praktisch unwirksam. Früher wurden sie von einigen Frauen angewendet in der Hoffnung, die Samenzellen wegzuspülen, bevor diese Gelegenheit haben, in die Gebärmutter hinaufzuschwimmen. Spermien sind aber zu schnell und erreichen die Gebärmutter u.U. noch bevor die Scheidenspülung vorgenommen wird. Gerade in der Zeit des Eisprungs verändert sich der Schleim so, dass die Samenzellen ohne Hindernisse nach oben gelangen können.

Schinkenspalten

Mit Schinkenspalten ist Analverkehr gemeint, die Schinken (Pobacken) werden mit dem Penis gespalten.

Schnackseln

Mit schnackseln ist in Österreich ficken gemeint.

Schwangerschaftsanzeichen

Hinweise, die auf eine Schwangerschaft hindeuten und ohne apparativen Aufwand gefunden werden können, kann man in unsichere, wahrscheinliche und sichere Schwangerschaftszeichen unterteilen:

Unsichere Schwangerschaftszeichen:
stellen Veränderungen des Allgemeinbefindens dar, wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitstörungen (z.B. abnorme Essgelüste) oder Schwindel.

Wahrscheinliche Schwangerschaftszeichen:
finden sich als Veränderungen der Genitalorgane, wie die ausbleibende Monatsblutung (Amenorrhoe), Vergrösserung von Gebärmutter und Brustdrüse oder eine verstärkte Pigmentierung des Warzenhofes an der Brustwarze.

Sichere Schwangerschaftszeichen gehen vom Kind selbst aus, wie kindliche Herztöne, Kindsbewegungen oder bereits sehr früh in der Schwangerschaft die Erhöhung der Basaltemperatur durch hormonelle Veränderungen.

Schwedisch

Schwedisch bedeutet, dass die Frau den Penis des Mannes an der Wurzel so anfasst, dass die Vorhaut straff zurück gezogen wird. Das bewirkt, dass der Mann schneller zum Orgasmus kommt.

Smegma

Ist die medizinische Bezeichnung für die Substanz, die sich unter der Vorhaut bei mangelnder Hygiene bei Jungen oder Männern ansammeln kann. Smegma kann Peniskrebs auslösen.

Sodomie

Sexualität mit Tieren. Diese gibt es solange es Menschen gibt. Fast immer wurde dieses Tun gesellschaftlich geächtet und meist mit strengen Strafen belegt. Auf französisch, bedeutet Sodomie auch Analverkehr oder Analsex.

Spanisch

Zwischen den Brüsten. Die Brüste der Frau müssen entsprechend gross sein. Der Mann drückt die Brüste der Frau gegen seinen Penis und "fickt" ihre Brüste bis zum Höhepunkt. Spritzt der Mann ab und fängt die Frau das ganze Sperma mit dem Mund auf, darf Sie sich Paella wünschen, der Mann bekocht Sie dabei nackt. Siehe auch Mammakoitus.

Sperma-Samen

Weissliche Flüssigkeit. Als Sperma bezeichnet man alle Bestandteile des Ejakulats wie Spermien (reife Samenfäden) und die Absonderungen aus Prostata, Cowperschen Drüsen sowie Samenbläschen (u.a. 90 Prozent Wasser, Eiweiss, Fett, Fructose wird im Samenbläschen produziert und ist für Lebensfähigkeit der Spermien wichtig).

Pro Ejakulation ergiessen sich ca. 3-5 ml Sperma, die mit ca. 45 km/h aus dem Penis geschleudert werden. Pro ml Sperma sind einige Millionen Spermien enthalten. Im Laufe eines Lebens ergiesst ein Mann ca. 12-15 Liter Sperma (abhängig von der Intensität des Sexuallebens).

Stalking

Vom englischen to stalk = belästigen, hinterherlaufen. eine exzessive Belästigung, Bedrohung und/oder Verfolgung eines Menschen.

STD

Abkürzung für "Sexually Transmited Diseases", auf deutsch sexuell übertragbare Krankheiten. Dieses Kürzel wird auch in Deutschland immer häufiger verwendet. Bei den STD handelt es sich um Erkrankungen, die durch Bakterien, Parasiten, Pilze, Protozoen, oder Viren ausgelöst werden. Die Übertragung erfolgt überwiegend oder ausschliesslich durch Geschlechtsverkehr oder engen körperlichen Kontakt. Gelegentlich ist auch eine zusätzliche, nicht sexuelle Übertragung,z.B. durch Blutübertragungen möglich.

Sterilisation

Sterilisation des Mannes (Vasektomie)
Bei der Vasektomie werden unter Lokalanästhesie, die Samenleiter in einem kleinen meist ambulanten Eingriff unterbunden und durchtrennt (= Vasektomie) und somit die Unfruchtbarkeit des Mannes ausgelöst.
Die Zeugungsfähigkeit bleibt aber noch etwa 3 Monate bestehen, da sich etliche befruchtungs-fähige Samenfäden noch in dem Gangsystem und in der Samenblase halten können. In dieser Zeit muss unbedingt weiterhin normal verhütet werden. Eine spätere Nachuntersuchung stellt fest, ob noch Spermien austreten und erst bei negativem Befund gilt der Mann als unfruchtbar. Eine Ejakulation beim Orgasmus erfolgt dennoch. Das Ejakulat besteht dann aus der in der Prostata gebildeten Flüssigkeit. Insofern hat eine Sterilisation keinerlei Auswirkung auf die Qualität der Sexualität und auf den Hormonhaushalt des Mannes.

Im Gegensatz zur Sterilisation der Frau ist die Möglichkeit, die Samenleiter mikrochirurgisch irgendwann wieder zu vereinigen einfacher. Allerdings sinkt die Erfolgsaussicht einer Refertilisierung (Wiederfruchtbarmachung), je länger die Sterilisation zurückliegt.

Sterilisation der Frau
Sterilität

Unfruchtbarkeit infolge von Veränderungen an den Fortpflanzungsorganen, z.B. bei Missbildungen, nach Entzündungen oder nach operativen Eingriffen.

Swingen

Vom engl. to swing = schwingen. Paare, die gemeinsam - meist in Clubs oder auf Swinger-Partys usw. die Partner tauschen.

Syphilis

Nach zehn bis 90 Tagen entsteht an der Eintrittsstelle des Bakteriums ein schmerzloses Knötchen. Bildet es sich in der Vagina oder im Rektum, bleibt es oft unbemerkt. Das Knötchen heilt nach einiger Zeit von selbst ab, was die Betroffenen glauben lässt, sie wäre geheilt. Tatsächlich breitet sich der Erreger nun in der Blutbahn aus. Nach einigen Wochen tritt ein nicht-juckender Hautausschlag auf. In diesem Stadium kann es auch zu büschelweisem Haarausfall kommen. Wenn sich der Ausschlag zurückgebildet hat, beginnt die dritte und gefährlichste Phase: Hierbei können Schädigungen an Augen, Blutgefässen oder sogar am Hirn auftreten. Manchmal führt die Krankheit sogar zum Tod. Syphilis ist zwar mit Penicillin-Injektionen behandelbar, die Organschäden bleiben bei spät einsetzender Therapie allerdings irreparabel.

Tantra

Ähnlich dem Kamasutra ist auch das Tantra eine altindische Liebeslehre.

Taschenbilliard

Durch die Hosentaschen hindurch masturbieren.

Terry Popers

Terrys nennt man im englischen weibliche Teens (Mädchen, die von 16 bis 19 Jahre alt sind). Männer, die mit ihnen ins Bett gehen, bezeichnet man als Terry Popers.

Thailändisch

Auch Thai-Massage genannt. Die Frau massiert den Körper des Mannes mit ihrem Körper und mit den Füssen.

Tittenfick

Der Penis wird zwischen den Brüsten der Frau gerieben uns so zum Orgasmus gebracht. Siehe auch Spanisch

Transsexualität

Fühlen und Bewusstsein eines Menschen sind nicht identisch mit dem aktuellen Geschlecht.

Transvestismus

Ein Mann oder eine Frau, die versucht in die Rolle der Frau bzw. Mann zu schlüpfen. In der Regel ist damit eine sexuelle Erregung verbunden bzw. wird dadurch ausgelöst. Natürlich sind Transvestiten nicht automatisch schwul oder lesbisch. Im Gegensatz zu Transsexuellen wollen Transvestiten ihr körperliches Geschlecht nicht ändern.

Tripper, Gonorrhoe

Die Gonorrhoe ist weltweit verbreitet und die häufigste Geschlechtskrankheit überhaupt. Beide Geschlechter erkranken in gleicher Häufigkeit und zwar bevorzugt im jüngeren Erwachsenenalter.
Personen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern haben ein erhöhtes Erkrankungs-risiko.Die Gonorrhoe ist eine durch Bakterien hervorgerufene Geschlechtskrankheit. Neben der Bezeichnung Gonorrhoe, die aus dem Griechischen stammt und "Samenfluss" bedeutet, ist die Bezeichnung Tripper gebräuchlich, die von dem niederdeutschen drippen = tropfen abgeleitet ist. Beide Bezeichnungen deuten auf charakteristische Symptome hin.
Die Gonorrhoe ist bereits seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar seit Jahrtausenden, bekannt. Vor der Entwicklung der Antibiotika, also vor 1929, stellte sie ein sehr ernst zu nehmendes gesundheitliches Risiko dar, und zwar besonders für Frauen. Viele Männer infizierten sich bei Prostituierten mit der Gonorrhoe und gaben die Infektion, oft genug unbemerkt, an ihre Ehefrauen weiter. Dies geschah besonders oft in den Flitterwochen, woher auch die Bezeichnung der Honey-Moon-Disease stammt. Für die Frauen bedeutete dies ein doppeltes Risiko. Zum einen bestand die Gefahr einer dauerhaften Unfruchtbarkeit, zum anderen die Gefahr, die Infektion bei der Geburt auf das Kind zu übertragen, was dann zum Krankheitsbild der Gonoblennorrhoe, einer eitrigen Bindehautentzündung des Neugeborenen führt.

Die Therapie besteht in der Gabe von Antibiotika. Im Gegensatz zu einigen anderen Infektionskrankheiten, die eine lebenslange Immunität hinterlassen, kann man mehrmals an einer Gonorrhoe erkranken. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 2 und 5 Tagen.

Trockenpoppern

Sie solange bumsen bis sie nicht mehr kann.

Tubensterilisation Sterilisation bei Frauen

Bei einer Sterilisation wird in Vollnarkose der Weg durch die Eileiter unterbrochen. Die Operation kann stationär durchgeführt werden, wird aber in zunehmendem Masse ambulant vorgenommen. In den meisten Fällen wird die Sterilisation mit Hilfe eines minimal invasiven Eingriffes, der Laparoskopie (Bauchspiegelung) durchgeführt. Die Eileiterunterbrechung kann aber auch im Rahmen einer anderen Bauchoperation nach vorheriger Absprache - z.B. bei einem Kaiserschnitt erfolgen.

Methoden

  • Verschluss durch einen Clip
  • Verschweissen durch Hitze (Thermokoagulation)
  • Durchtrennen der Eileiter

Die Sterilisation hat keinerlei Auswirkungen auf den Hormonhaushalt, den Menstruationszyklus oder den Sexualtrieb. Das Ei wird in den Tuben vom Gewebe aufgenommen.
Alle Methoden der Sterilisierung sind praktisch nicht mehr rückgängig zu machen. Eine Refertilisierung ist in Abhängigkeit der Methode nur unter langwierigen mikrochirurgischen Eingriffen möglich, und auch dann gelingt es nur in wenigen Fällen.

Tunnelspiel

Spiele, die, wenn sie einmal begonnen haben, nicht abgebrochen werden können (z.B. Auftragen von Rheumasalbe auf Genitalien). Das Spiel gleicht also für die Beteiligten der Durchschreitung eines Tunnels.

Urinspiele

Siehe auch Natursekt

Urologmie

Sexualität im Zusammenhang mit Urin.

Urophilie

Die Tatsache, dass Menschen bei Sex dadurch Befriedigung bzw. Freude erlangen, dass sie mit Urin hantieren.

Vagina

Weibliches Geschlechtsteil, Scheide. Aus Haut und Bindegewebe- oder Muskelfasern bestehende Gleithülle/Kanal.

Man unterscheidet äussere und innere Geschlechtsorgane. Unter den äusseren Geschlechtsorganen versteht man die Vulva mit ihren verschiedenen Teilen, wie grossen und kleinen Schamlippen, den Vestibulardrüsen, sowie dem Kitzler (Klitoris) und dem Venushügel (mons pubis).

Zu den inneren Geschlechtsorganen, die alle im kleinen Becken liegen, zählt man die Scheide, die Gebärmutter, die beiden Eileiter und die beiden Eierstöcke. Die Vagina verbindet das äussere weibliche Genitale mit dem Uterus. Sie ist der Ort des Geschlechtsverkehrs (= Kohabitationsorgan) und gleichzeitig Endabschnitt des Gebärmutterkanals.

Die Scheide ist ein ca. 7-12 cm langer Schlauch, der am Scheideneingang (Introitus vaginae) beginnt. Die Scheide reicht bis zum Muttermund (Porto vaginalis uteri) und bildet so das Scheidengewölbe. Da die Scheide nach vorn gekrümmt verläuft, ist das hintere Scheidengewölbe stärker ausgeprägt als das vordere. Beim Geschlechtsverkehr wird die Samenflüssigkeit am äusseren Muttermund abgelagert. Es wird angenommen, dass dieses hintere Scheidengewölbe und der Gebärmutterhalskanal eine Rolle als Samenreservoir spielen.

Die Vagina

Vanilla

Engl. für Vanille. Gebräuchlicher Begriff (vor allem in den USA) für nichtsadomasochistische Praktiken (auch Vanille- oder Blümchensex genannt). Der Begriff entstand angeblich dadurch, dass Vanille die am weitesten verbreitete Eissorte von allen sei.

Vasektomie

Siehe auch Sterilisation

Venushügel

Leichte Wölbung der weiblichen Scham oberhalb der Geschlechtsorgane. Wird oben durch die Schambehaarung bedeckt und nach unten in die Schamlippen übergeht. Der Venushügel hat seinen Namen in Anlehnung an die Liebesgöttin Venus erhalten. Da diese zarte Schamerhebung erotisch und besonders weiblich und reizvoll wirkt.

Vergewaltigung

Unter Vergewaltigung versteht man den Beischlaf oder andere sexuelle Handlungen, die mit dem Eindringen in den Körper verbunden sind, zu denen das Opfer mit Gewalt oder durch Drohung mit einer gegenwärtigen Gefahr für Leib oder Leben gezwungen wird.

Vorspiel

Körperkontakt vor dem eigentlichen Geschlechtsverkehr. Das Vorspiel steigert die sexuelle Erregung beider Partner. Das Vorspiel, meist ein Erkunden der erogenen Zonen des Partners. Fellatio und Cunnilingus gehören zu den beliebten Vorspielvarianten.

Vulva

Die Gesamtheit der äusseren Geschlechtsorgane wird als Vulva bezeichnet. Der Venushügel (Mons Pubis) und die grossen Schamlippen (Labiae majores) begrenzen als Fettpolster die Vulva. Auf der Haut wachsen in diesen Bereichen die Schamhaare, ausserdem befinden sich hier die Schweiss- und Talgdrüsen.

Wachs

Den Partner oder die Partnerin langsam mit heissem Kerzenwachs die Haut betröpfeln. Das schmerzt kurz und erkaltet rasch, bis der nächste Tropfen auftrifft. Wenn die heissen Tropfen im Stakkato kommen und von einer erogenen Zone zur anderen tanzen, wird der Getropfte ganz schnell kommen. Für manche S/M-Freaks ist die wächserne Lustqual ein echtes Muss, das nicht viel Aufwands bedarf, denn Haushaltskerzen finden Sie schon für wenig Geld im Laden, besser verträgliche Stearinkerzen im Fachhandel. Wer es lieber nur mit echten, teureren Bienenwachskerzen treiben will, muss auf den Weihnachtsmarkt oder direkt zum Imker. Aber Achtung: Kerzen sind offenes Feuer - nicht vor lauter Lust die Bude abfackeln. Bei Hautempfindlichkeit die Kerzenart wechseln. Billige Kerzen mit Farbe können die Haut reizen. Schliesslich sind die Dinger ja auch nicht für S/M und andere Spiele hergestellt.

Wassersex

Siehe auch Intimdusche

Wiener Auster

Die Frau streckt auf dem Rücken liegend die Beine bis zu ihrem Kopf. So kann der Mann sehr tief eindringen und verspürt einen verstärkten Druck auf seinen Der Penis.

Wilde Ehe

Heute kaum noch verwendete Bezeichnung für das Zusammenleben von Mann und Frau ohne Trauschein.

Windeln-Sex

Siehe auch Babysex

X-Chromosom

Auf den Chromosomen - faden- oder schleifenförmige Bestandteile des Zellkerns - liegen die Erbanlagen (Gene) eines Lebenwesens. Die Anzahl von Chromosomen ist artspezifisch. Der Mensch hat 46 Chromosmen, die paarweise angeordnet sind. Das X-Chromosom und das kleiner Y-Chromosom bestimmen das Geschlecht eines Menschen: X- und Y-Chromosom als Paar für männlich, zwei X-Chromosomen für weiblich.

Mehr zum X-Chromosom bei Wikipedia

Yin-Yang

In der chinesischen Philosophie das kosmologische Prinzip, dem alle Wesen zugeordnet sind. Yin entspricht dem Weiblichen und steht z.B. für Erde, Mond, Wasser, Schönheit, Nachgiebigkeit.
Yang entspricht dem Männlichen, z.B. Himmel, Sonne, Feuer, Stärke. Zwischen den Kräften Yin und Yang galt es, einen Ausgleich herzustellen.

Yin-Yang beeinflusste auch sehr stark die Sexualität im alten China. Der gängigen Vorstellung zufolge strömten beim Orgasmus zwischen Mann (Yang) und Frau (Yin) Körpersäfte, die dem Partner Kräfte zur Lebensverlängerung zukommen liessen. Geschlechtsverkehr wurde daher als ausserordentlich gesundheitsfördernd angesehen.

Für den Mann galt, dass er einerseits bei vielen Frauen Yin sammeln konnte, sein Yang aber nicht unnötig vergeben, sondern für eine besondere Frau (seine Ehefrau) aufsparen sollte. Die Chinesen entwickelten daher Liebestechniken, bei denen der Mann während des Geschlechtsverkehrs nicht zum Orgasmus kam. Nebenbei verhinderte das auch viele ungewollte Schwangerschaften. Diese Techniken variierten besonders durch eine Vielzahl Sexstellungen, teilweise akrobatisch oder mit zwei Frauen. Es war üblich, dass der Mann seiner Ehefrau viel Yang gab (Geschlechtsverkehr mit Orgasmus), bei anderen Frauen aber häufig Yin sammelte, nach unserem Verständnis also oft fremdging.

Zölibat

Das Zölibat bezeichnet die Pflicht der römisch-katholischen Geistlichen sowie von Mönchen und Nonnen zur Keuschheit und Ehelosigkeit. Der Begriff entstammt dem lateinischem Substantiv caelibatus = Ehelosigkeit Aus der Bibel lässt sich der Zölibat nicht ableiten. Er hat aber seine Ursprünge in der Ehelosigkeit von Jesus. Die Ehelosigkeit besass schon im frühen Christentum einen hohen Wert, wurde aber erst mit dem zweiten Laterankonzil von 1139 für alle Geistliche verpflichtend. Dieser Beschluss wurde vom zweiten Vatikanischen Konzil im Jahre 1965 nochmals bekräftigt.
Medizinisch gesehen gibt es bei Männern keine Hinweise darauf, dass Enthaltsamkeit zu irgendwelchen negativen körperlichen Auswirkungen führt. Aber es führt sicherlich auch zu keinen besonders erwähnenswerten positiven Auswirkungen. Bei Nonnen hat sich allerdings gezeigt, dass sie erheblich seltener an Gebärmutterhalskrebs erkranken als die übrigen Frauen.

Zoomimik

Nachahmung tierischer Verhaltensweisen vor oder während des Geschlechtverkehrs. Die Zoomimik ist eine masochistische Neigung, die der Befriedigung durch Demütigung und Unterdrückung dient. Der Masochist lässt sich z.B. vom dominanten Partner wie ein Hund an der Leine führen.

Zoophilie

Geschlechtsverkehr mit Tieren. Auch Sodomie genannt.

Zwitter

Es sind männliche wie weibliche Geschlechtsmerkmale vorhanden. d.h. das Zwitter kann sowohl Eierstöcke als auch Hoden haben. Einen Penis und eine Gebärmutter, aber auch eine Gebärmutter aber keine Vagina. Ein Zwitter kann auch über vollentwickelte männliche wie weibliche Geschlechtsorgane haben was aber sehr selten ist. Es gibt zahlreiche Zwischenstufen. Weibliche Zwitter können eine normal ausgeprägte Vagina und normalen Busen auch einen kleinen Penis haben. Männliche Zwitter mit hauptsächlich männlichen Geschlechtsmerkmalen ist oft eine kleine Vagina vorhanden.